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14 Millionen Euro in fünf Jahren: Schweich investiert

14 Millionen Euro in fünf Jahren: Schweich investiert

In der letzten Sitzung des Jahres hat der Schweicher Stadtrat weit in die Zukunft geblickt. Neben dem Investitionsplan für die Jahre bis 2020 ist auch der Forstwirtschaftsplan 2017 verabschiedet worden.

Schweich. Ausgaben von mehr als 14 Millionen Euro hat die Stadt Schweich in ihrem Investitionsplan für die Jahre von 2017 bis 2020 vorgesehen. Alleine für kommendes Jahr stehen 5,2 Millionen Euro im Plan. So gibt die Stadt eine Million Euro für Grunderwerb und Erschließung der Isseler Baugebiete "Zur Kiesgrube" und "Sportplatz Issel" aus. Am Bau der integrativen Kita der Lebenshilfe an der Bahnhofstraße beteiligt sich Schweich mit 833 000 Euro. Das Haus des Sports auf der Sportanlage am Schulzentrum schlägt im kommenden Jahr mit 500 000 Euro zu Buche. Für den Endausbau des Gewerbegebiets Issel fließen 350 000 Euro aus dem städtischen Haushalt.
Auch der Neubau des Jugendzentrums wird im Plan dokumentiert. Zusammen eine Million Euro will die Stadt in den Jahren 2018 und 2019 für das Projekt investieren, das die Jugendlichen schon seit Jahren herbeisehnen. Für das Sanierungsgebiet Alt Schweich (der TV berichtete) sollen verteilt über die Jahre von 2017 bis 2020 insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Einstimmig votierte der Stadtrat am Donnerstagabend für den Investitionsplan.
Auch der Forstwirtschaftsplan 2017 ging einhellig über die Bühne. Knapp 1000 Festmeter Holz werden im Stadtwald eingeschlagen. Verkaufserlöse und finanzieller Aufwand halten sich in etwa die Waage. Förster Philipp Schreiber kündigte an, dass eine Weihnachtsbaumkultur für den Eigenbedarf von Schweich angelegt worden sei.
Für die Nutzung von Synagoge und Bürgerzentrum hatte der Rat bereits eine Gebührensatzung aufgestellt (der TV berichtete). Nun wurde sie in einigen Punkten angepasst. Wie Stadtbürgermeister Lars Rieger mitteilt, hat die Stadt zum 1. Oktober für das Bürgerzentrum und die stadteigenen Gebäude eine Reinigungskraft eingestellt und auch eine Reinigungsmaschine angeschafft. Diese Kosten sollen durch Miet- und Benutzungsgebühren kompensiert werden. So zahlen etwa Vereine und Parteien aus Schweich 200 Euro für die Nutzung des Bürgersaals inklusive Foyer, Küche und Toilettenanlage (ohne Mensa). Für Familien- und Firmenfeiern kostet der Bürgersaal 400 Euro am Tag, eine Nutzung für gewerbliche Zwecke kostet 600 Euro. Wer die Synagoge mietet, zahlt 200 Euro täglich (inklusive Foyer, Saal, Empore, Küche und Toilette), wer nur den Vorplatz mietet, muss eine Gebühr von 150 Euro entrichten. Synagoge und Vorplatz zusammen kosten 300 Euro.
Die Wirtschaftspläne der Kitas St. Martin und Angela Merici genehmigte der Rat einstimmig. alf