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15-Jähriger wird nach Unfall auf Trierer Bahngelände in Spezialklinik gebracht

Kostenpflichtiger Inhalt: Unfall : 15-Jähriger wird nach Unfall auf Trierer Bahngelände in Spezialklinik gebracht

Ein Jugendlicher aus Trier hat zusammen mit drei Freunden auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Trier-Pfalzel gespielt. Ein Stromschlag wurde ihm zum Verhängnis. Ein Hubschrauber musste ihn mit schweren Verbrennungen nach Duisburg fliegen.

Vier Jugendliche haben laut einem Sprecher der Trierer Berufsfeuerwehr am frühen Samstagabend in Trier-Pfalzel auf dem Gelände des Rangierbahnhofs gespielt. Einer von ihnen, ein 15-Jähriger, wurde durch einen Stromschlag so schwer verletzt, dass er mit Verbrennungen per Hubschrauber in eine Spezialklinik in Duisburg geflogen werden musste.

Wie es zu dem Unfall gekommen sei, wisse er nicht, sagt der Sprecher der Berufsfeuerwehr am Sonntag auf Anfrage von volksfreund.de. Als die Einsatzkräfte eingetroffen seien, habe einer der vier Jugendlichen sie am Eingang zu dem frei zugänglichen Bahngelände erwartet und die Helfer zum Unfallort gebracht. Der verletzte Junge habe dort neben einer abgestellten Rangierlok gelegen.

Vor Ort wurde er versorgt, er war jedoch so schwer verletzt, dass er in die Spezialklinik geflogen werden musste. Im Einsatz waren 22 Helfer von der Berufsfeuerwehr, der Bundespolizei sowie vom Deutschen Roten Kreuz, unter anderem ein Rettungswagen sowie ein Notarzt.

Der Unfall ist nicht der erste dieser Art auf dem Rangierbahnhof in Ehrang. Im September 2017 wurde auf dem Gelände ein zehnjähriges Mädchen beim Spielen schwer verletzt. Im August 2016 traf einen 16-Jährigen ein Stromschlag von 15 000 Volt, nachdem dieser auf das Dach einer Lok geklettert und zu nah an die Oberleitung herangekommen war. Der Jugendliche erlitt damals sogar lebensgefährliche Verletzungen. Sowohl das Mädchen als auch der Junge haben sich von den Verletzungen erholt.

Nach den beiden Unfällen wurde mehrmals angemahnt, dass die Warnschilder vor dem Rangierbahnhof zu unscheinbar und das Gelände zu frei zugänglich sei. Geändert hat sich jedoch anscheinend nichts.