16.000 Besucher kommen zum Liederfest in die Arena, es droht Parkplatznot

Trier : 16.000 Besucher in der Arena Trier – Staus und Parkplatznot drohen

Zum Liederfest des Vereins Singen werden Arena so viele Besucher erwartet wie noch nie zuvor. Dabei sind die Parkplätze rund um die Trierer Großraumhalle schon bei normalen Veranstaltungen knapp.

Die Verantwortlichen der Großraumhalle Arena Trier haben Erfahrung mit viel Publikum. Zu den beiden Zaubershows der Ehrlich Brothers kamen beispielsweise insgesamt rund 10 000 Zuschauer. Aber so was wie am Samstag gab es noch nie: Zum Liederfest des Vereins Singen mit drei Chor-Konzerten, die von Schülern aus dem gesamten Verbreitungsgebiet des Trierischen Volksfreunds gestaltet werden, kommen rund 7500 junge Sänger und Sängerinnen sowie 8500 Eltern, Verwandte und Interessierte als Gäste. Insgesamt also 16 000 Menschen – die fast alle per Bus oder Auto anreisen.

Der Ansturm verteilt sich über den Tag: Das erste Konzert beginnt um 11 Uhr, das zweite um 14.30 Uhr, das dritte um 17.30 Uhr. Bei jedem werden rund 2500 Schüler auf der Bühne stehen und gut 2800 Erwachsene im Zuschauerbereich sitzen.

Schon bei normalen Großveranstaltungen – wie Popkonzerten oder Spielen der Basketballer Gladiators – ist der Parkraum rund um die Arena sehr knapp. „Ja, wir stehen vor einer großen Herausforderung, was das Parken und den Verkehr beim Singfest am Samstag angeht“, bestätigt Arena-Sprecher Vincenzo Sarnelli denn auch gegenüber dem TV.

Die 7500 Kinder und Jugendlichen aus den Schulen der gesamten Region werden vom Veranstalter, dem Verein Singen, per Bussen zur Arena gebracht. „Die Busse parken rund um die Arena, dafür haben wir Platz“, sagt Sarnelli. „Und die 2800 Erwachsene, die wir am Samstag pro Konzert erwarten, haben wir in dieser Größenordnung auch bei Spielen der Gladiators – und das funktioniert ja auch.“

Zusätzliche Parkflächen über die üblichen öffentlichen Stellplätze hinaus hat die Arena für Samstag nicht eingerichtet. Auch ein Buspendelverkehr, etwa vom Parkplatz der Hochschule aus für Familien, die aus der Eifel anreisen, ist nicht vorgesehen.

Problematisch könnte es vor allem zwischen den Konzerten werden. Wenn die Gäste des ersten Konzerts noch ein bisschen bleiben, etwa, um mit den Familien ein Schwätzchen zu halten oder im Arena-Restaurant zu Mittag zu essen. Oder wenn die Familien anschließend noch in den Geschäften rund um die Arena einkaufen und das Auto erst mal stehen lassen. Dann sind die – ohnehin knappen – Parkplätze noch belegt, wenn die nächsten Eltern angefahren kommen.

Viel Zeit bleibt für den Parkwechsel ohnehin nicht: Die Konzerte dauern 90 Minuten. Das erste Konzert ist also um 12.30 Uhr zu Ende. Der Einlass zum Nachmittagskonzert beginnt um 13.30 Uhr. „Wir haben eine Stunde, um die Halle aufzuräumen“, sagt Sarnelli. Die Arena-Mitarbeiter wollen darauf achten, dass die Zuschauer nach Konzertende schnell die Halle verlassen. „Erfahrungsgemäß dauert es rund eine Dreiviertelstunde, bis nach einer Veranstaltung alle Parkplätze wieder leer sind“, berichtet Sarnelli.

Selbst, wenn diese Rechnung auch für die Chorkonzerte am Samstag gilt, ist das Zeitfenster äußerst klein: Rechnet man zum Ende des ersten Konzerts um 12.30 Uhr eine Dreiviertelstunde Parkplatzräumzeit hinzu, ist es 13.15 Uhr – 15 Minuten vor Einlass zum Folgekonzert und gut eine Stunde vor Beginn des Nachmittagskonzerts. Zwischen dem Nachmittagskonzert, das um 16 Uhr zu Ende ist, und Konzertbeginn um 17.30 Uhr ist es noch knapper. „Wir appellieren an die Gäste aus Trier, möglichst per Linienbus anzureisen“, sagt Sarnelli. Anders als bei den Eintrittskarten für andere Konzerte oder auch Gladiators-Spiele gelten die Tickets fürs Liederfest allerdings nicht als Busfahrkarte. Familien, die von außerhalb anreisen, sollten möglichst Fahrgemeinschaften bilden.

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