"18, 20 ... nur nicht passen"

Die erste Mannschaft des Skat-Clubs Pik 7 Ralingen startete am Wochenende in Kassel nach dem zweiten Aufstieg nach 2004 in die Bundesliga. Das Saisonziel ist klar gesteckt: Klassenerhalt. Sicherlich kein leichtes Unterfangen, immerhin gehen 20 Skatmannschaften mit je vier Spielern an den Start, wobei fünf absteigen müssen.

 Mit viel Zuversicht in die Skat-Bundesliga: die Spieler von Pik 7 Ralingen, Werner Keuler, Alfred Schmalen, Claudia Stadler, Udo Stadler und Norbert Thelen (von links). TV-Foto: Peter Meier

Mit viel Zuversicht in die Skat-Bundesliga: die Spieler von Pik 7 Ralingen, Werner Keuler, Alfred Schmalen, Claudia Stadler, Udo Stadler und Norbert Thelen (von links). TV-Foto: Peter Meier

Ralingen/Kassel. (pem) Die Skat-Bundesliga starteten an diesem Wochenende in die neue Saison. 20 Teams "reizten um die Wette" in Kassel als zentraler Spielort. Mit dabei in der neuen Spielzeit ist der Skat-Club Pik 7 Ralingen. Nach einer spannenden Zweitligasaison - erst am letzten Spieltag wurde der Aufstieg der Sauertaler ins Skat-Oberhaus perfekt - hat sich das Team um Mannschaftsführer Udo Stadler das klare Saisonziel "Klassenerhalt" gesteckt."Sicherlich keine leichte Aufgabe", betont Stadler, "denn zwischen der ersten und zweiten Bundesliga liegen Welten". Mindestens 38 Punkte müssten erreicht werden, die magische Zahl für einen Nichtabstiegsplatz. Die 20 an den Start gehenden Mannschaften erschienen recht ausgeglichen. Deshalb müsse sich der Favorit auf die deutsche Meisterschaft erst in der laufenden Saison herauskristallisieren, erläutert der Mannschaftsführer vor der doch sehr schweren Spielzeit.Dass viel Idealismus hinter den Sauertaler Skatbrüdern steckt, beweisen einige Zahlen: Sechs Spieltage sind jeweils in Kassel terminiert. Dabei werden am Samstag fünf und am Sonntag weitere drei Serien gespielt, soll heißen, rund 20 Stunden wird "gereizt". Hinzu kommen die Anreise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten. Der Deutsche Skatverband unterstütze die Teams mit einem Beitrag von 638 Euro. Der Verein selbst gebe 800 Euro dazu, erläutert Stadler. "Und den Rest regeln wir selbst, weil es einfach Spaß macht." extra Mannschaftsaufstellung (Aufgebot): Udo und Claudia Stadler, Werner Keuler, Alfred Schmalen und Norbert Thelen. Der erste Doppelspieltag verlief für das Team von der Sauer "durchwachsen". Nach einem relativ schwachen Start kamen die "Pik-7er" so langsam ins Rennen. Nach acht gespielten Serien blieb für den Bundesliga-Neuling immerhin unter dem Strich Platz 12 in der Tabelle mit 11:13 Wertungspunkten. An der Spitze rangieren punktgleich die Mannschaften aus Oberhausen und Nürnberg (19:5). (pem)

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort