20 000 Euro für Barrierefreiheit im Stadtmuseum Simeonstift

Trier · Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur fördert die crossmediale Erschließung des Stadtmuseums Simeonstift Trier mit 20 000 Euro. Das Projekt soll insbesondere blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern die Chance geben, das Angebot des Stadtmuseums zu erfahren.

Trier. "Inklusion bedeutet, dass alle Menschen umfassend und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Dies betrifft auch die kulturellen Einrichtungen unseres Landes. Der Ausbau des Stadtmuseums ist deshalb sehr wichtig", so die Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung, Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Das Stadtmuseum Simeonstift zeige neben einer ständigen Sammlung, die ihren Schwerpunkt auf die Trierer Stadtgeschichte legt, auch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Wichtige Kunst- und Kulturschätze von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert ließen sich dort entdecken.
"Dank vieler Aktionen für Kinder und Jugendliche, einem breit angelegten Bildungsangebot für Schulen, Kindergärten und Jugendgruppen sowie durch spezielle Führungen für Hörgeschädigte oder Sehbehinderte stellt das Museum sicher, dass alle Menschen Zugang zu den Angeboten des Museums haben", betonte die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Kulturministerin Vera Reiß.
Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur wurde von der Landesregierung 1991 zur Förderung von Kunst und Kultur gegründet. Sie beteiligt sich an der Finanzierung besonderer Kulturprojekte und institutionellen Förderung, unterhält zwei Künstlerhäuser und vergibt Stipendien an junge Künstler und Autoren. red

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