25 Jahre AG Frieden

TRIER. (red) Die Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) e.V. Trier feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Der Verein hat 250 Mitglieder und wurde am 12. März 1979 unter anderem von Klaus Jensen gegründet, um Friedenswochen in Trier durchzuführen.

Inzwischen hat sich der Verein etabliert und bietet neben dem Weltladen ein breites Programm an Bildungsmöglichkeiten, Friedenspädagogik, Informationen und Aktionen zu Friedenspolitik, Asyl, Erinnerungsarbeit und Fairem Handel. Neben einem Jubiläumsfest für Mitglieder und Freunde am 5. März sind alle Interessierten zu zwei besonderen Veranstaltungen eingeladen: Der Journalist Andreas Zumach aus Genf wird am Dienstag, 2. März, um 20 Uhr im Weltladen zu "Militärmacht EU - Bundeswehr in alle Welt?" referieren. Prof. Richter wird am 16. März im großen Saal der Tufa zum Thema "Gegen eine Weltordnung atomarer Erpressung" sprechen. "Die Vorträge bieten aktuelle Informationen zum weltweiten Friedens-Aktionstag am 20. März", sagt Markus Pflüger, Referent für Friedensarbeit. An diesem Tag fahre die AGF mit dem Bus zum Protestmarsch vor der US-Airbase und dem Atomwaffenlager Ramstein. Zum Jubiläumsprogramm gehört außerdem die Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen & Zukunftsperspektiven der Friedensbewegung" im April und Mai. Für das laufende Jahr beschloss die Mitgliederversammlung, sich gegen die Militärmacht EU und weltweite Einsätze der Bundeswehr zu engagieren. Als regionale Bezugspunkte hat die AGF dabei die Airbase Spangdahlem sowie die Atomwaffenlager Büchel und Ramstein im Blick. "Die AGF lehnt den Umbau der Bundeswehr zur kriegsführungsfähigen Interventionsarmee inklusive qualitativer Aufrüstung ab. Die AGF arbeitet für Abrüstung und Entmilitarisierung mit dem Ziel der Abschaffung der Bundeswehr", so Maria Kronenberg vom AGF-Vorstand. Sie kritisierte zudem die ihrer Meinung nach zunehmende Militarisierung der EU.

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