25 Jahre in Freundschaft

Am Wochenende trafen sich die beiden Stellvertreter der Partnerschaft aus Weimar und Trier anlässlich ihres Jubiläumsjahres. Nach 25 Jahren Partnerschaft ist eine tiefe Freundschaft entstanden.

Trier. Es ist schon ein bisschen kompliziert auszusprechen, wer sich am Wochenende in Trier getroffen hat: die Trier-Gesellschaft aus Weimar und die Weimar-Gesellschaft aus Trier. Selbst bei den Vorständen sorgt die Aussprache manchmal noch für charmante Verwirrung. Doch nach 25-jähriger Freundschaft lacht man gemeinsam darüber.
Zum ersten Besuch im Jubiläumsjahr tagten Gäste und Gastgeber bei einer Sitzung am Samstag im Trierer Rathaussaal. Man schwärmte vom gemeinsamen Engagement und schwelgte in Erinnerungen. So auch Elke Mohnhaupt-Schmidt, Vorsitzende aus Weimar, als sie von ihrem ersten Trier-Besuch zur Faschingszeit 1990 humorvoll erzählte. "Das war schon sehr prägend für mich", berichtete sie. Geprägt hat der Karneval aber nicht nur Mohnhaupt-Schmidt, sondern eine Tradition: den gemeinsamen Besuch der Heuschreck-Sitzung, so auch am Freitagabend.
Die Geschichte der Freundschaft ist aber nicht nur die irgendeiner Städtepartnerschaft, sondern auch eine Geschichte von Ost- und Westdeutschland. So habe das Kennenlernen das gegenseitige Verständnis geschult, wie die Vorstände meinten.
"Weimar ist eine Partnerstadt, die uns ganz viel bedeutet", verkündete Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani. Sie begrüßte die Gesellschaften stellvertretend für den Oberbürgermeister. Elisabeth Ruschel, Vorsitzende aus Trier, schloß sich an: "Ich spüre immer wieder, wie sehr wir uns beide lieben".
Nach so viel Tradition und Engagement, das sich auf beiden Seiten zeigt und gelobt wurde, hofft Ruschel auf eine weiterhin so engagierte Zukunft im Zeichen der Partnerschaft. Für die Bürger beider Städte haben die Partner den offiziellen Entschluss gefasst, ein Buch zu verlegen: "Mit Herz und Verstand. 25 Jahre Städtepartnerschaft Weimar und Trier".