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26 neue Sozialwohnungen im Herzen von Trier-West

26 neue Sozialwohnungen im Herzen von Trier-West

Im Trierer Westen entstehen 26 neue Sozialwohnungen. In der Gneisenaustraße 33-37 können die Einheiten nach der Sanierung des Gebäudes bezogen werden, das hat der Trierer Stadtrat beschlossen.

Trier. Das seit langem marode Gebäude Gneisenaustraße 33-37 in Trier-West kann bald nach Mitteilung der Stadt für rund 5,9 Millionen Euro für Sozialen Wohnungsbau umgestaltet werden. Der bei einer Enthaltung der AfD-Fraktion getroffene Stadtratsbeschluss bedeutet außerdem, dass die städtische Gebäudewirtschaft mit der Projektsteuerung beauftragt wird und 250 000 Euro für die ersten Planungsschritte freigegeben sind.
Anfang Mai hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) den Förderbescheid aus dem Programm Soziale Stadt an Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe in Trier-West überreicht. Dabei ist ein Maximalzuschuss von rund 2,6 Millionen Euro möglich, der zu 90 Prozent von Bund und Land getragen wird.
Das Land stellt der Stadt für das Projekt außerdem einen Kredit der landeseigenen Bank ISB zur Verfügung.
Die Planungen und Überlegungen zur städtebaulichen Aufwertung der an der Jahrhundertwende entstandenen früheren Kaserne laufen bereits seit vielen Jahren. Nicht zuletzt aus denkmalpflegerischen Gründen entschied sich die Stadt gegen einen Abriss. 2012 bezogen das Jobcenter und das Haus des Jugendrechts mit ihren Büros die sanierten Gebäude 38-40 sowie 41-43. Die für das Gebäude Gneisenaustraße 33-37 vorgesehene Nutzung als Studierendenwohnheim scheiterte aus wirtschaftlichen Gründen.
Nun ist vorgesehen, auf einer Fläche von gut 1700 Quadratmetern 26 Wohnungen verschiedener Grö ße zu schaffen. Das Gebäude besteht aus einem viergeschossigen Mitteltrakt sowie zwei dreigeschossigen Seitenflügeln, jeweils mit Dachgeschoss. Das Gebäude ist künftig barrierefrei zugänglich. Zu den Umbaukosten, die auf rund 5,6 Millionen Euro veranschlagt werden, kommen etwa 330 000 Euro für zusätzlich benötigte Stellplätze.
Im Gneisenaubering soll der bisher für Sozialwohnungen genutzte rosa Block abgerissen werden. Das ist nur möglich, wenn alternativer Wohnraum zur Verfügung gestellt wird. red