30 Einbrüche, doch dann schnappte die Falle zu

Seit mehreren Wochen registrierte die Polizeiinspektion Saarburg vermehrt Einbrüche in Wohnungen in den Konzer Stadtteilen Karthaus, Am Berendsborn und Könen (der TV berichtete). Nur wurde der 29-Jährige geschnappt.

Saarburg/Konz. (red) Die Falle schnappte am Dienstagmorgen zu: Der Beschuldigte wurde nach zahlreichen Einbrüchen in einer Wohnung in Konz, in der er Unterschlupf gefunden hatte, durch Beamte der regionalen Fahndung Trier festgenommen. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 29-jährigen Mann aus Konz. Vor den ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei Saarburg legte er ein umfangreiches Geständnis ab und gab circa 30 Einbrüche zu. Lange hatte die Polizei ermittelt - dabei war das Vorgehen stets das gleiche: Der Täter brach während der Abend- und Nachtstunden durch Aufhebeln von Kellertüren, Kellerfenstern und Terrassentüren in die Wohnhäuser ein. Bei diesen Einbrüchen ging er so geschickt vor, dass die schlafenden Bewohner den Täter während der Taten meist nicht bemerkten, sondern erst am nächsten Morgen den Einbruch feststellten. Entwendet wurden überwiegend Handtaschen mit Bargeld und persönlichen Papieren, die der Täter in den Räumen und in den Kleidungsstücken in den Erdgeschossen vorfand. Schon bald hatten die Beamten der Polizei Saarburg den Täter anhand von Personenbeschreibungen und Fingerabdrücken identifiziert. Dingfest machen konnten sie ihn jedoch nicht, da er sich an unbekannten Orten aufhielt. Auch umfangreiche nächtliche Fahndungsmaßnahmen mit Zivilkräften führten zunächst nicht zum Erfolg. Doch jetzt ging der mutmaßliche Täter den Beamten ins Netz. Aufgrund eines in dieser Sache zwischenzeitlich erwirkten Untersuchungshaftbefehls ordnete der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Trier die Einlieferung des Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt an.