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39 weitere Neuinfektionen in Trier und im Kreis

Corona : 39 Neuinfektionen und eine weitere Mutation in Trier und dem Kreis

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen will das Gesundheitsamt Trier-Saarburg Verlängerung für die Soldaten beantragen, die die Behörde unterstützen.

Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 39 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 23 aus dem Landkreis und 16 aus der Stadt Trier.

Inzwischen wurde eine weitere Infektion mit der sogenannten britischen Mutation des Corona-Virus nachgewiesen, insgesamt zehn Fälle solcher Infektionen sind laut Sprecher Thomas Müller in Trier und Umgebung damit dokumentiert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums in der Stadt Trier bei 38,6 sowie im Landkreis bei 66,3 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100 000 Einwohnern. Angesichts der steigenden Zahlen sollen Bundeswehrsoldaten weiterhin das Gesundheitsamt Trier-Saarburg verstärken. Seit Anfang November arbeiten acht Soldaten in den Lagezentren, im Labor und beim Ordnungsamt mit. Müller sagt: „Zum Ende des Monats werden wir wieder eine Verlängerung um einen Monat beantragen. Derzeit sind sechs Soldaten bei uns.“

Die Zahl der aktuell Infizierten ist wieder gestiegen und liegt bei 298 – 33 mehr als am Dienstag. Diese verteilen sich wie folgt: 213 im Landkreis und 85 in der Stadt Trier. Sechs Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden (VG): VG Hermeskeil: 544, VG Konz: 720, VG Ruwer: 246, VG Saarburg-Kell: 722, VG Schweich: 400, VG Trier-Land: 316.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Menschen steigt auf 4701 (1753 in der Stadt Trier und 2948 im Landkreis Trier-Saarburg).

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.