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40 000 Euro für Vorhaben in Trier-Pfalzel

Stadtteile : Zwei Jahre, fast 40 000 Euro: Was mit dem Geld in Trier-Pfalzel passiert

Der Ortsbeirat Trier-Pfalzel hat über die Verteilung seines Budgets in den Jahren 2019 und 2020 abgestimmt. In diese Projekte fließt das Geld.

18 423 Euro stehen dem Stadtteil jeweils zur Verfügung. Der größte Teil soll demnach für den Bau einer Skateranlage an der Mäusheckerschule bereitgestellt werden. Mit 12 000 Euro beteiligt sich das Gremium in gleicher Höhe an dem Projekt wie seine Pendants aus Ehrang und Biewer.

Mit 1000 Euro soll der Mitmachzirkus ZappZarap an der Grundschule Pfalzel gefördert werden. 500 Euro erhalten je das Seniorenbüro sowie der TSC Pfalzel, die katholische Jugend, die Pfadfinder und die Jugendfeuerwehr für ihre Jugendarbeit. Auf Antrag der CDU werden außerdem 250 Euro für die Pflege der öffentlichen Beete des Ortes bereitgestellt.

Die gleiche Summe veranschlagt der Rat je für den Kauf von Martinsbrezeln und die Ausrichtung des jährlichen „Dreck-weg-Tages“, der 2019 am 23. März stattfinden wird. Mit den übrigen 2173 Euro wird die Anschaffung neuer Westen des Musikvereins Pfalzel bezuschusst.

Im Jahr 2020 sollen diese Ausgaben fortgeschrieben werden. Die Restsumme soll dann jedoch nicht an den Musikverein, sondern an die Initiative Pro Pfalzel (IPP) gehen. Damit ist der Ausbau der Wege auf der Wallmauer geplant.

Darüber hinaus diskutierten die Ratsmitglieder mit Jonas Klöpfer, der den Fahrradverkehr für das Stadtplanungsamt koordiniert, über Alternativen zur Führung des Fahrradweges durch den Trierer Hafen. Mit den neu gewonnenen Anregungen soll er bis zur nächsten Sitzung Anfang 2019 Ideen sowohl dazu, als auch zu einer sichereren Gestaltung des Radverkehrs am Pfalzeler Spielesplatz erarbeiten.

Die Pfalzeler Ortsvorsteherin Margret Pfeiffer-Erdel freut sich indes darüber, dass der Bau der Kindertagesstätte St. Adula und eine anwohnerfreundliche Gestaltung des Trierer Hafens bei der Abstimmung zum Trierer Bürgerhaushalt am meisten Stimmen erhalten haben. „Das ist ein klares Zeichen an den Stadtvorstand und den Stadtrat, sich aktiver für die Interessen der Bürger rund um den Trierer Hafen einzusetzen“, sagt Pfeiffer-Erdel.

Wenn die Industriebetriebe im Hafen die Grenzwerte einhielten, sei der geplante Standort der neuen Kita, gegen den es Widerstand aus der Industrie gibt (der TV berichtete), kein Problem.

Die Ortsvorsteherin Pfeiffer-Erdel sieht nun die Stadt in der Pflicht, ein verädnertes Nutzungskonzept für das Industriegebiet vorzulegen. „Dabei sollte auf die Ansiedlung moderner und emmissionsarmer Betriebe geachtet werden.“