4000 Kilometer zu Fuß und 2000 auf dem Rad durch die Natur

4000 Kilometer zu Fuß und 2000 auf dem Rad durch die Natur

An den 355 Wanderungen der Ortsgruppe Trier des Eifelvereins haben 2014 genau 8505 Menschen teilgenommen. Das sind 1270 mehr als im Vorjahr. Nicht nur deshalb hat der Verein nun bei seiner Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz gezogen.

Trier. Buskulturfahrten in den Bliesgau oder in die Pfalz, Ferienwanderungen in den Teutoburger Wald, nach Potsdam, an die Felsenküste der Algarve oder in das Alpachtal: Die Wanderer der Trierer Ortsgruppe des Eifelvereins sind 2014 ganz schön herumgekommen. Auch die Radfahrer waren viel unterwegs - im Schwarzwald zum Beispiel und auf den Nordfriesischen Inseln. Bei der Jahreshauptversammlung im Deutschen Hof dankte die Vorsitzende der 500 Mitglieder starken Ortsgruppe, Anita Kruppert, den ehrenamtlichen Wanderführern, die jede Woche bei sechs bis acht Wandertouren 130 bis 150 Menschen durch die Natur führen. Wie viele Kilometer dabei zusammenkommen, zeigte Wanderwart Reinhold Müller auf, der die von Rudolf Schmillen geführte Statistik auswertete: An 355 Wanderungen haben 8505 Personen teilgenommen, eine Steigerung zum Vorjahr von 1270. Bei 355 Wanderungen wurden 6256 km zurück gelegt, davon zu Fuß 4186 und per Rad 2070 km.
Die Wanderführer überreichten 2014 insgesamt 39 Wanderabzeichen - an 24 Teilnehmer für 50 Wanderungen und an acht für 250. Doris und Hans-Jörg Hättig, Alfons Dülmer, Paul Mayer und Hedwig Helten wurden für 500 Wanderungen geehrt, die langjährigen Wanderführer Erika Dülmer und Josef Kranz gar für 1 500 Wanderungen.
Bezirkswegewart Helmut Lauströer, der für die Betreuung der 156 Kilometer Hauptwanderwege des Eifelvereins im Bezirk verantwortlich ist, sagte, besonders viel Arbeit habe 2014 der neue Moselsteig gemacht, weil der Moselhöhenweg teilweise auf diesen verlegt worden sei. Lauströer hob zudem hervor, dass der Matthiasweg von der Kaiser-Wilhelm-Brücke bis zur Abtei St. Matthias verlängert und alle Markierungszeichen nun in beiden Richtungen zu lesen sind. Er dankte den Wegewarten Thomas Geiben, Dietger Härtel, Werner Longen und Wolfgang Welter für deren Unterstützung. red

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