500 Euro für einen neuen Namen

500 Euro für einen neuen Namen

TRIER. Aus dem Herz-Jesu-Gelände wird bis 2011 ein Wohnquartier mit 150 Einheiten. Die Wohnungsbau und Treuhand AG (gbt) will 30 Millionen investieren. Die gbt und die LBS-Bezirksdirektion Trier suchen zusammen mit dem Trierischen Volksfreund einen Namen für das Quartier. Jetzt sind die Vorschläge der TV-Leser gefragt: Der Sieger erhält 500 Euro.

Hochwertiger und attraktiver Wohnraum mit innovativen Bauformen soll zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Weidegasse entstehen. Der aus dem 19. Jahrhundert stammende Krankenhaus-Kernbau soll erhalten werden. Die gbt - Triers größter Wohnraumverwalter hatte sich im Auswahlverfahren mit seinem Konzept durchgesetzt - will bis zu 150 Wohneinheiten mit einer Gesamtfläche von 13 000 Quadratmetern schaffen. Ein Modell des Projekts kann in der LBS Bezirksdirektion Trier besichtigt werden.Jury wird entscheiden

Idee, Konzept und Zeitplan sind vorhanden. Nur ein Name fehlt dem attraktiven Projekt noch. Das soll sich ändern. LBS Trier, gbt und TV rufen gemeinsam dazu auf, Vorschläge zu machen, auf welchen Namen dieses Quartier getauft werden könnte. Bis zum 30. August haben die TV-Leser Zeit, ihre Ideen einzureichen. Danach wird eine Jury zusammentreten und die endgültige Entscheidung treffen. Neben der Ehre, ein derart großes Projekt taufen zu dürfen, erhält der Sieger 500 Euro. Der Entwurf des Architekten Manfred Müller aus Trier sieht neben dem kompletten Erhalt des Krankenhaus-Kernbaus an der Friedrich-Wilhelm-Straße auch eine optische Aufwertung der Herz-Jesu-Kirche vor. Sie wird durch den Abriss mehrerer Mauern frei gestellt und erhält einen Vorplatz, der fast bis an den Krankenhaus-Altbau heranreicht. Im Innenbereich sehen Müllers Pläne einen Wohnpark mit vier ellipsenförmigen Gebäuden vor, die maximal fünf Geschosse haben sollen. Dazu kommt eine öffentliche Wegführung von der Weidegasse zur Friedrich-Wilhelm-Straße, mehrere Spielinseln und der Erhalt wertvoller alter Bäume. Weidegasse (16 Stadthäuser) und Nikolausstraße (Geschosswohnungen) erhalten eine ergänzende Randbebauung. Der Zeitplan steht. Anfang 2007 sollen psychiatrische Tagesklinik, Schmerzklinik und Palliativstation ins Mutterhaus umziehen. Der Stadtrat wird sich dann mit dem Bebauungsplan beschäftigen. Im Herbst 2008 sollen die ersten Bewohner einziehen können, das komplette Quartier soll 2011 fertig sein. Das Baudezernat will das noch namenlose Projekt am Dienstag, 5. September, in einer Informationsveranstaltung vorstellen, der Ort steht noch nicht fest.Stichtag am 30. August

Bis zum 30. August kann jeder Interessierte seinen Wunschnamen für das Herz-Jesu-Projekt an folgende Adresse schicken: LBS Bezirksdirektion Peter Becker, Jakobsspitälchen 1, 54290 Trier. Die LBS wird die Vorschläge sammeln. Nach dem Stichtag wird eine Jury aus Vertretern der gbt, der LBS und des TV zusammentreten und sich für einen Namen entscheiden.