58 Radler fahren 819 Runden und sammeln dabei Spenden für das karge Hochland von Bolivien.

Trier : Fünf Kilometer für einen  Baum

58 Radler fahren 819 Runden und sammeln dabei Spenden für das karge Hochland von Bolivien.

In die Pedale treten und damit gleichzeitig etwas Gutes tun: Diese Gelegenheit bot sich beim Radkurs rund um den Trierer Dom im Rahmen des Stadtradelns.

Für fünf gefahrene Runden, also ungefähr fünf Kilometer, soll ein Baumsetzling in Bolivien gepflanzt werden. Dieses Jahr wird mit der Aktion ein Wald in Patacamaya gefördert, und das Ergebnis ist stark: 58 Radler sind 819 Runden um den Rom gefahren und haben damit mindestens 164 Setzlinge „erfahren“. Der Leiter der Diözesanstelle Weltkirche, Ludwig Kuhn, geht davon aus, dass „durch weitere Sponsorengelder ein höherer Betrag erwartet werden kann“.

Die schweißtreibende aber lohnenswerte Aktion mache den Teilnehmenden jedes Jahr viel Spaß, so Kuhn. Patacamaya ist eine Kleinstadt inmitten einer kargen Natur im Hochland von Bolivien, dem Altiplano. Aufgrund seiner Lage zwischen Oruro, Zentrum des Bergbaus, und La Paz, Sitz der Regierung, ist sie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Dem Bischof der Prälatur Corocoro liegt der Umweltschutz sehr am Herzen. Daher hat er vor einiger Zeit begonnen, einen Partnerschaftswald zu pflanzen, um die Risiken von Bodenerosion zu verringern.

Mittlerweile sind 2 850 Setzlinge für den Partnerschaftswald gepflanzt worden. Noch sind die meisten Bäume sehr klein – aufgrund des starken Windes auf dem Altiplano wachsen sie nur langsam. Doch dank der Regenfälle im vergangenen Sommer wachsen die Bäume gut.

Weitere Informationen zur Diözesanstelle: www.weltkirche.bistum-trier.de

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