70 Rettungskräfte proben im Brüderkrankenhaus den Ernstfall

Trier · Was wäre, wenn... Mit dieser Frage müssen Rettungskräfte immer wieder auseinandersetzen, um auf brenzlige Situationen vorbereitet zu sein. Bei einem solchen Katastrophen-Szenario - einer Übung im Brüderkrankenhaus - lief alles glatt. Die Verantwortlichen sind am Ende mit den rund 70 Einsatzhelfern zufrieden.

Großeinsatz am Samstagvormittag im Brüderkrankenhaus in Trier. In einem Stationszimmer in der dritten Etage ist wegen eines technischen Defekts ein Haushaltsgerät in Brand geraten. Starker Rauch entwickelt sich. Im Flur löste ein Raumelder den Alarm aus, der die Feuerwehr auf den Plan ruft.

So sollte das Szenario aussehen, was sich die Verantwortlichen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Verwaltung des Krankenhauses für eine Großübung ausgedacht haben. Als die ersten Einsatzkräfte am Schauplatz eintreffen, gilt es die Lage zu erkunden und mit der Rettung von Menschen zu beginnen.

Zeitgleich kommen die Schnellen Einsatzgruppen der Stadt Trier zum Einsatz. Nach und nach rücken immer mehr Fahrzeuge an. Unter schwerem Atemschutz beginnen die Feuerwehrmänner, die betroffene Station zu evakuieren, und die Verletzten in Sicherheit zu bringen.

Insgesamt 16 Menschen werden gerettet und vom Rettungsdienst versorgt. Nach kurzer Zeit haben die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle und alle Verletzte abtransportiert.

Im Anschluss an die Übung findet eine Nachbesprechung statt, die, so die Verantwortlichen, mit dem Ablauf zufrieden sind. Bei der Übung waren rund siebzig Helfer von Feuerwehr, DRK, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe, sowie die Mitarbeiter des Brüderkrankenhauses im Einsatz.

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