A64: Es geht nur noch über Umwege zum Ziel

A64: Es geht nur noch über Umwege zum Ziel

Die Anschlussstelle Trier auf der A 64 wird saniert. Das hat Verkehrsbehinderungen und ab Mittwoch Umwege zur Folge.

Auf der sogenannten Bitburger bergab Richtung Trierer Innenstadt im Stau zu stehen, kennen viele Autofahrer. Nun wird es schon vor der Abfahrt eng. Vermutlich bis Mitte September ist neben der Bundesstraße 51 zwischen der Hochschule Trier und der Abzweigung nach Aach nun auch noch die Abfahrt Trier der Autobahn 64 eine Baustelle.

Dort werden für rund 450.000 Euro Fahrbahnen saniert. Bereits am vergangenen Wochenende ist die Baustelle eingerichtet worden. Derzeit und noch für die kommenden Wochen läuft der Verkehr dort einspurig. Nach Auskunft des Landebetriebs Mobilität (LBM) wird zudem von Mittwoch bis Sonntag die Abfahrt nach Trier komplett gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die nahe gelegene Abfahrt Bitburg. Von dort aus geht Richtung Eifel zur Anschlussstelle Sirzenich (siehe Grafik). Verkehrsteilnehmer können von da aus nach wenigen Metern dann wieder auf die B51 Richtung Trier auffahren.

Vermutlich Ende Oktober gibt es dann eine weitere Baustelle. Laut LBM wird dann der Fahrbahnbelag Richtung Norden erneuert. Auch für diese Arbeiten gibt es eine Umleitungsstrecke. Die ist jedoch etwas länger als die nun aktuell anstehende. Wer beispielsweise von Trier-Ehrang kommend Richtung Bitburg fahren will, muss erst zur Anschlussstelle Wasserbillig in Luxemburg weiterfahren. Dort kann er in Richtung Trier auffahren, um so zurück zur Anschlussstelle Trier zu kommen. Dort geht es dann Richtung Norden. Diese Umleitungsstrecke ist rund 22 Kilometer lang.

Eine Alternative dazu gibt es nicht. Denn das Linksabbiegen an der Einmündung der Autobahnausfahrt Trier in die B 51 ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Nur nach rechts Richtung Tal kann gefahren werden.

Info: Der Verkehr auf der Autobahn 64:
Die A64 wurde im April 1981 eröffnet. Ursprünglich war sie als Teilstück der A48 geplant. Verwirklicht wurde nur das Teilstück zwischen der Grenze bei Langsur-Mesenich und dem Parkplatz Dicke Buche im Trierer Stadtwald. Es gab Pläne für eine Fortführung Richtung Schweich. Laut automatischer Zählstelle unweit der Sauerbrücke sind täglich etwas mehr als 31.000 Fahrzeuge auf der A.64 unterwegs. Der Anteil des Schwerlastverkehrs beträgt rund 14 Prozent.

Mehr von Volksfreund