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Zurückgeblättert: Aamoal en dao Woch’

Zurückgeblättert : Aamoal en dao Woch’

Diese Zahl macht betroffen. Im Februar 1994 stellt die Polizei die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik für 1993 vor. 91 Menschen verloren damals auf den Straßen im damaligen Regierungsbezirk Trier ihr Leben.

Das waren neben der Stadt Trier die Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Daun. Inzwischen gibt es den Eifelkreis Bitburg-Prüm und den Landkreis Vulkaneifel. Glücklicherweise ist die Zahl in den vergangenen 25 Jahren gesunken auf „nur noch“ 26 im Jahr 2017. Die Zahl der Schwerverletzten sank von 1165 auf 577. Die Zahlen für 2018 werden vermutlich in Kürze vorgelegt.
“Aamoal en dao Woch
da giehn eich an de Pochda...“ Welcher Trierer kennt nicht die Zeilen aus dem Lied Pochda (Porta Nigra), das die Leiendecker Bloas passend zur Karnevalssession 1993/94 herausbringt. Laut Bericht im Trierischen Volksfreund sollte die „heimliche Nationalhymne“ Triers der Gruppe in der Besetzung Manfred Schömer, Martin Herrmann, Helmut Leiendecker, Joachim Rother und Peter May auf einer Platte erscheinen. Das geschah dann auch auf der CD Quant, auf der unter anderem auch „Trier gett de Hauptstadt von Europa“ oder „Die Treverer se cleverer“ verewigt sind.
Mitte Februar 1994 ahnen wohl nur sehr Eingeweihte, was Im Herbst des Jahres auf dem Trierer Domfreihof passieren wird: Am 11. Oktober rücken in den frühen Morgenstunden Arbeiter an, um die vorhandenen Platanen zu fällen. im Spätwinter 1994 stehen die kahlen Bäume noch. Doch es wird bereits gegraben. Seit 1992 erkunden Archäologen den Untergrund des Areals zwischen Kirchen und Palais Walderdorff. Professor Winfried Weber präsentiert bei einer Veranstaltung des Trier-Forums erste Erkenntnisse. Unter anderem, dass vor den Platanen Kastanien auf dem Platz gestanden haben. 1818 gepflanzt. Zu einer Zeit, als die Preußen noch recht frisch in Trier regierten und das Palais als Behördenbau nutzten. har