Ab heute kommen die Module fürs Brüderkrankenhaus

Ab heute kommen die Module fürs Brüderkrankenhaus

Trier. (jp) Die Zimmer-Module für eine neue Bettenstation über dem Notaufnahme-Zentrum des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder treffen nach längerer Verzögerung ab heute in Trier ein. Deshalb wird in der Nordallee und der Friedrich-Ebert-Allee wieder eine Spur gesperrt.



Sie sind 22 Meter lang, 4,5 Meter breit und vier Meter hoch: Schwertransporter bringen die Module vom Hersteller in Thüringen nach Trier. Diese Module sind fertige Patientenzimmer komplett mit Tapeten an den Wänden, Lampen an der Decke und einem kleinen Stück Flur. Ursprünglich sollten 29 dieser Module bereits Ende September in Trier eintreffen (der TV berichtete), doch diesen Termin habe der Lieferant "aus transporttechnischen Gründen" absagen müssen - so die Erklärung von Anne Britten, der Leiterin Unternehmenskommunikation des Krankenhauses. "Es ist eben alles andere als einfach, derart große Module über eine so weite Distanz zu bringen."

Heute sollen die ersten Module in Trier eintreffen. Das breiteste Modul wird direkt auf dem Gelände des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier abgestellt. Sieben weitere Module werden im Messepark zwischengelagert, so Britten. Die Installation sei für den Zeitraum vom 20 bis 23 Oktober geplant.

Das hat Auswirkungen auf den Verkehr im Trierer Norden, denn die Module werden nach der Anlieferung im Straßenraum zwischengeparkt. In der Nordallee wird eine Fahrspur parallel zum Krankenhausgebäude sowie der dazugehörige Fußweg gesperrt, so dass stadtauswärts in diesem Zeitraum nur eine Fahrspur zur Verfügung steht. Im Bereich Friedrich-Ebert-Allee wird die Busspur gesperrt. Die ausgeschilderte Umleitung der Fußgänger in der Nordallee erfolgt durch den Park zwischen Nordallee und Franz-Ludwig-Straße. Im Bereich Simeonstiftplatz wird die Taxispur und eine Verkehrsspur gesperrt. Zudem muss der Kreuzungsbereich Nordallee/Friedrich-Ebert-Allee zweimal täglich kurzfristig komplett gesperrt werden. Das sei zwischen dem 20 und 23 Oktober für einen Zeitraum von jeweils zehn bis 15 Minuten der Fall.