Abenteuer mit Maulwurf, Igel und Bär

Abenteuer mit Maulwurf, Igel und Bär

Zum fünften Mal hat Sybille Henning für den Naturschutzbund (Nabu) eine Ferienfreizeit in Trier-Tarforst geleitet. Dabei haben Kinder spielerisch die Natur kennengelernt und sich auf Entdeckungsreise begeben.

Trier. Der Bär, der Bär, der Bär! Beim Begrüßungssingen fragt Sybille Henning ihre im Kreis versammelten Schützlinge, welches Lied sie singen möchten. Die Kinderstimmen erklingen wie im Chor, und alle möchten das Bärenlied hören.
Henning stimmt zu und erklärt, dass die Indianer sich immer so unglaublich freuten, als der große Bär aus dem Winterschlaf erwachte, dass sie ihm zu Ehren dieses Lied anstimmten. Sie selbst stimmt ihre Gitarre und fragt, wer trommeln möchte. Sofort sind mehrere Interessenten gefunden. Auf diese spielerische Art beginnt jeden Morgen die Osterferienfreizeit des Naturschutzbunds Deutschland in Trier-Tarforst.

Intergalaktisches Stacheltier



Im Anschluss geht es direkt ans kreative Arbeiten. Die Kinder bekommen Ton und sollen daraus einen Igel oder Maulwurf formen. Diese Tiere waren das Hauptthema des Vortags, wo es darum ging, ein Igelhaus zu bauen und den Maulwurfsbau zu erkunden.
Die Kinder nehmen sich ein Stück Ton und beginnen ihr kreatives Treiben. Anton fragt: "Können wir auch einen Seeigel machen?" Einzig Henning traut sich an den doch kniffligen Maulwurf, wobei sich das Ergebnis durchaus sehen lassen kann.
In einer ruhigen Minute erzählt die Leiterin von ihren Beweggründen, und warum sie auch in Zukunft diese Ferienfreizeit anbieten möchte: "Die Kinder können sich über die einfachsten Sachen unglaublich freuen und sehen die Welt noch mit ihren eigenen Augen. Letztens haben wir uns auf die Suche nach einem Hasenbau begeben. Während ich suchte und suchte, hatten die Kinder bereits in kürzester Zeit einen entdeckt. Ich denke zudem, dass dies prägende Ereignisse sind. Diese schaffen eine Verbindung zur Natur, die hoffentlich bis ins Erwachsenenalter anhält."
Nach den Ton-Arbeiten, werden die entstandenen Werke natürlich betrachtet. Julian erzählt: "Das ist ein intergalaktischer Igel, der kann mit Lasern schießen." Und tatsächlich hat er beim Ton-Igel eine kleine Laserplattform drangebaut. kan
Der Nabu Trier bietet unabhängig von der Ferienzeit, Interessierten die Möglichkeit, die Natur zu entdecken. Weitere Informationen unter
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