Ärger ums Südbad

Scharfe Kritik übt die SPD an Georg Bernarding (CDU): Der Sportdezernent habe über die Änderung der Südbad-Sanierungspläne nicht informiert. "Die Verkleinerung des Nichtschwimmerbeckens war mit allen abgestimmt", sagt Bernarding.

Trier. (woc) Statt auf 2500 Quadratmeter, wie zuletzt vorgesehen, soll das Nichtschwimmerbecken des Südbads auf rund 2200 Quadratmeter Wasserfläche verkleinert werden. "Darüber wurden uns keinerlei Informationen gegeben", moniert die SPD in einem Schreiben. "An Ausschuss und Stadtrat vorbei hat Bernarding erneut Fakten geschaffen und eingetütet." Als "unsinnigen Vorwurf", kanzelt Bernarding das SPD-Schreiben ab. Die neue Beckengröße läge innerhalb der zuvor mit dem Rat diskutierten Spannweite. Die Verkleinerung hänge mit der Sanierung des Sprungturms und dem Erhalt der kleinen Rutschen zusammen und sei das Ergebnis der vom Rat beauftragten Verhandlungen mit dem Sanierungsunternehmen.

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