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Ahnenforscher mit algerischen Wurzeln besucht Heimatort seiner Vorfahren in der Eifel

Algerien/Föhren : Ahnenforscher besucht Heimat in der Eifel

Serge Haubrich aus Grenoble besucht zusammen mit seinem Freund Francois Nief am 27. April den Ort seiner Vorfahren: Föhren. Sein Vorfahre Hubert Haubrich stammt aus dem Raum Trier. Haubrich wollte 1846 nach Brasilien auswandern, landete – zusammen mit vielen weiteren Menschen aus der Trierer Gegend, die nach Südamerika auswandern wollten – letztendlich in Algerien.

Und zwar in den algerischen Dörfern La Stidia und St. Leonie. Das Moselfränkische, Gebräuche und Sitten aus der alten Heimat bestimmten über Jahrzehnte das Dorfleben.

Nachfahre Serge Haubrich  will nun in Föhren seine entfernten Verwandten kennenlernen und über sein Leben und die Flucht aus Algerien berichten.

Die Ortsgemeinde Föhren mit dem Arbeitskreis Geschichte und dem Partnerschaftskomitee laden am Samstag, 27. April, 14 Uhr, in den Klostersaal im Bürger-und Vereinshaus alle Haubrich-Familien oder Nachkommen von Haubrich-Familien aus Föhren sowie Mitglieder der Familien Tonner, Schabo, Heinzenburger und Elsen ein. Auch alle historisch Interessierten sind willkommen. Neben dem Empfang der Nachfahren des Auswanderers wird es Fachvorträge über die Algerienauswanderung, Berichte und Fotos aus dem Leben in Algerien sowie Zeit für Gespräche mit den französischen Gästen geben.