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Aktuelle Corona-Zahlen aus Trier und Trier-Saarburg

Pandemie : 28 Neuinfektionen in Trier und Trier-Saarburg, 36 Einrichtungen betroffen

Trier und Trier-Saarburg bleiben in der Corona-Alarmstufe Rot. Eine Kita wurde geschlossen, die Afa Trier ist unter Quarantäne.

16 neue Infektionen mit dem Corona-Virus sind am Sonntag im Landkreis Trier-Saarburg bekannt geworden, in der Stadt Trier zwölf.

An Sonntagen ist die gemeldete Zahl an Neuinfektionen laut Gesundheitsamt üblicherweise niedriger als an den Wochentagen zuvor. So ist es auch diesmal mit insgesamt 28 Neuinfektionen in Trier und Trier-Saarburg. Zum Vergleich: Am Samstag waren es 52 Neuinfektionen.

In der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehende (Afa) sind laut Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion erneut drei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Infizierten wurden isoliert. Insgesamt 31 direkte Kontaktpersonen wurden ebenfalls getrennt untergebracht. In der Afa hat sich damit die Zahl der Infizierten auf insgesamt 38 Menschen erhöht. Die Einrichtung befindet sich seit Ende Oktober bereits zur Gänze in Quarantäne. Die Afa in Hermeskeil steht hingegen – anders als irrtümlich in der Samstag-Ausgabe berichtet – nicht insgesamt unter Quarantäne.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Menschen beträgt 1631 (665 in der Stadt Trier und 966 im Landkreis Trier-Saarburg). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Trier nun bei 107,6 und im Landkreis bei 119,8.

Aktuell gelten 436 Menschen als infiziert, 45 weniger als noch am Samstag. Diese verteilen sich wie folgt: 263 im Landkreis und 173 in der Stadt Trier. 24 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier befinden sich in stationärer Behandlung.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden:

VG Hermeskeil: 138, VG Konz: 195, VG Ruwer: 81, VG Saarburg-Kell: 253, VG Schweich: 163, VG Trier-Land: 136.

Unverändert sind aktuell 36 Einrichtungen von Corona-Infektionen betroffen, darunter unter anderem neun Kitas (die Kita St. Adula in Trier-Pfalzel musste komplett geschlossen werden), sieben Grundschulen, acht weiterführende Schulen, fünf Senioreneinrichtungen sowie die beiden Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende in Trier und Hermeskeil. Die Umgebungsuntersuchungen und Kontaktermittlungen laufen auch am Wochenende und sind nach Behördenangaben mit einem erheblichen Arbeitsaufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheits- sowie der Ordnungsämter von Stadt und Kreis verbunden.

Auf unserem Symbolbild verteilt ein Helfer Corona-Tests. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, die nun geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und zu lüften und Kontakte auch im privaten Umfeld auf ein Minimum zu begrenzen. Nochmals weist die Behörde auf die Möglichkeit hingewiesen, dass betroffene Getestete mittels der App „Mein Laborergebnis“ ihr Testergebnis zeitnah selbst abfragen und den Befund auch ausdrucken können.