Alles bestens geregelt in Welschbillig

Nachdem der Start in die Theatersaison der Laienspielgruppe des Sportvereins Welschbillig im Herbst verschoben werden musste, liefen die Akteure bei der Premiere des Schwanks "Alles bestens geregelt" von Bernd Gombold jetzt zur Bestform auf und zogen die Besucher in ihren Bann.

Welschbillig. (pem) Von einem "Schwank der Extraklasse" unter dem Motto "Alles bestens geregelt" war im Vorfeld die Rede in Welschbillig. Und das sollte sich beim Auftritt der Laienspielgruppe schnell bestätigen. Mit einem tollen Bühnenbild und mit bis in die Haarspitzen motivierten Schauspielern ging es richtig rund und manchmal auch turbulent auf dem Parkett zu.

Jungbäuerin Rosi bewirtschaftet nach dem Tod ihres Mannes den Bauernhof allein. Ihr Schwiegervater Opa Anton hat nur Dummheiten im Kopf. Unterstützung erfährt Rosi lediglich durch ihre Mutter Klara, die wegen ihres Putzfimmels aber für Opa Anton ein Dorn im Auge ist. Die geizige Nachbarin Brunhilde taucht regelmäßig bei Rosi auf, um sich die neueste Frauenzeitschrift "Herz-Schmerz" und was ihr sonst noch fehlt, auszuleihen. Postbotin Lisa schwärmt von der Kolumnistin Britta von Schwallbach, die in dieser Zeitschrift Ratschläge von "Frau zu Frau" veröffentlicht. Nebenbei hat Rosi das Altenteil für Opa Anton seniorengerecht renovieren lassen und noch schöne Fremdenzimmer eingerichtet. Opa Anton kündigt an, mögliche Urlaubsgäste so schnell wie möglich wieder zu vertreiben. Der erste Feriengast, ein Schriftsteller, reist auch bald an, möchte aber inkognito bleiben. Alles scheint bestens geregelt zu sein ...

Drei weitere Vorstellungen im März



Aber was am Ende unter dem Strich herauskam, das wissen nur die Akteure und natürlich die Besucher, die am Ende ins Schwärmen gerieten. "Das war eine erneute Steigerung gegenüber den letzten Theateraufführungen. Da kann man nur den Hut abziehen vor diesen Schauspielern; eine tolle Leistung", so ein Zuschauer aus Butzweiler, der auch den Daheimgebliebenen den Rat mit auf den Weg gab, schnell den Kartenvorverkauf für die nächsten Vorführungen zu nutzen, die am Samstag, 13. und 20. März, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag 14. März, um 18 Uhr im Saal des Gasthauses Mohr wiederholt werden.

Mitwirkende: Opa Anton; Karl-Heinz Ahlfänger, Bäuerin Rosi: Heike Birk-Zewen, Klara: Elisabeth Körfer, Brunhilde, die Nachbarin: Anita Wagner, Lisa, die Nachbarin: Kerstin Weides, Dr. Reinhard Kümmerlich: Metty Schmitz, Gustav Glitzer: Hans Abts, Hajo: Heinz-Peter Hammes, Sonja: Petra Roth; Regie: Karl-Heinz Ahlfänger, Soufleuse: Adelheid Ahlfänger, Maske: Erika Barz und Veronika Bisdorf.