Alles dreht sich um Afrika

Trommelkurse, Löwengesichter, Hirse-Nachtisch: Im Unterricht und in Workshops hatten sich die Schüler der St.-Barbara-Grundschule Fell mit Afrika beschäftigt. Am Schulfest präsentierten sie ihre Ergebnisse den Eltern, Großeltern und Geschwistern.

Fell. Projekttage sind mittlerweile schon Tradition in der Feller Grundschule. Seit dem Jahr 2000 werden sie regelmäßig veranstaltet. Diesmal drehte sich alles um Afrika. "Dieses Projekt ist eine gute Sache, um Interesse und Neugierde für eine fremde Kultur zu wecken", sagte Schulleiterin Gabriele Hoffmann. Daraus wiederum ergebe sich auch mehr Toleranz, was Teil der Werteerziehung der Grundschule sei.
Im Unterricht und in den klassenübergreifenden Workshops hatten die Erst- bis Viertklässler einiges über den Kontinent erfahren: "Da leben auch viele Tiere. Antilopen, Krokodile, Zebras und Giraffen", sagte Louis Lehnen (7).
Lena Schäfer (9) hatte eine afrikanische Maske gebastelt. Wer nicht mit Hilfe einer Maske in eine andere Rolle schlüpfen konnte, stellte sich beim Kinderschminken an. Etliche "Löwen" wurden während des Schulfestes gesichtet.
Melissa Prümm (10) war sehr beeindruckt von dem Vortrag von Herbert Kasler vom Freundeskreis Kamerun. Er hatte den Kindern und Gästen von den Hilfsprojekten des Vereins berichtet. "Die Menschen in Afrika sind sehr arm. Aber weil dort Schulen und Kindergärten gebaut werden, können die Kinder jetzt auch was lernen", gab Melissa wieder.
Schulfest in der St.-Barbara-Grundschule bedeutet eben auch, dass Bürger, die einen Beitrag leisten wollen, eingebunden werden: Neben Herbert Kasler stellte der Feller Künstler Reiner Krämer Zeichnungen zum Thema Afrika aus, und das Gäßberch-Trio (Hausmeister Valentin Krämer, Reiner Krämer, Detlef Dewald) verschönerte die letzte Stunde des Schulfests mit vertonten Mundartstücken.
Musik gab es noch mehr. Während der Präsentation der Workshop-Ergebnisse in der Turnhalle trommelte auch eine Schülergruppe. Und für ein paar Minuten war ein Stück afrikanische Lebensfreude erlebbar.