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Alles ist wieder blitzblank: Schöndorfer Grundschüler beziehen sanierten Klassenraum

Alles ist wieder blitzblank: Schöndorfer Grundschüler beziehen sanierten Klassenraum

Endlich ist es so weit: Die Schüler nehmen ihr altes Klassenzimmer wieder in Beschlag. Am 25. November hatte ein Schwelbrand in einem Elektroheizkörper ihren Klassenraum unbenutzbar gemacht. Böden, Fenster, Wände und Decken waren stark verrußt.

Florentine Heinke (sieben Jahre) und die anderen Schüler der Klassenstufe 2 bis 4 freuen sich sehr, wieder in ihrem gewohnten Umfeld zu sein. Von den riesigen, hässlich schwarzen Flecken können sie nichts mehr sehen. Die Wände sind nun in einem freundlichen Gelbton gestrichen, die neue Holzdecke und der Fußboden sind blitzblank. Vom beißenden Rauchgestank ist auch nichts mehr zu riechen.

Nichts erinnert die Kinder mehr an diesen schrecklichen Tag im November, als es brannte (der TV berichtete) und sie vorrübergehend mit ihrer Lehrerin Nadine Hocke in das St. Andreashaus der Pfarrgemeinde Schöndorf umziehen mussten.

An diesem Morgen erscheint hoher Besuch in ihrem Klassenzimmer. Unter ihnen ist Pfarrer Ralf-Matthias Willmes, der in einem Gebet dem lieben Gott dankt, dass keines der Kinder verletzt wurde. Ein anderer ist Bernhard Busch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ruwer. Er klärt über die Finanzen auf. Die Kosten für die gesamte Sanierung der Grundschule Schöndorf werden vermutlich insgesamt um die 100.000 Euro betragen.

Den größten Anteil übernehme die Versicherung der Schule und auf die Verbandsgemeinde komme nur ein kleiner Anteil zu, so Herr Busch. Es sei geplant, die sanierten Räume künftig auch intensiv für Sprach- und Integrationsunterricht der Flüchtlinge zu nutzen. sj