Am Trierer Friedrich-Spee-Gymnasium ist Schulleiter Andreas Gehendges in sein Amt eingeführt worden.

Schule : „G8 plus Ganztagsgymnasium ist die ideale Schulform“

Am Trierer Friedrich-Spee-Gymnasium ist Schulleiter Andreas Gehendges in sein Amt eingeführt worden.

(red) Nachdem Andreas Gehendges ein Jahr lang zunächst komissarisch das Friedrich-Spee-Gymnasium (FSG) geführt hat, fand nun auch seine offizielle Amtseinführung statt. Bei der Feierstunde sprach auch die Leitende Regierungsschuldirektorin Ursula Biehl als ADD-Vertreterin.

Schulleiterwechsel seien manchmal eine heikle Phase, die nicht immer ganz reibungslos verlaufe, sagte Ursula Biehl. „Am Friedrich-Spee-Gymnasium ist dagegen mein Eindruck, dass dieser Wechsel erfreulich gut verlaufen ist, dass an der Schule eine insgesamt positive Grundatmosphäre vorhanden ist.“

Zusammenhalt und Zugewandtheit Schon Gehendges‘ Vorgänger Kajo Hammann habe sich ihr gegenüber immer ausgesprochen positiv über sein Kollegium geäußert und das hohe Engagement, den großen Zusammenhalt und die Zugewandtheit gegenüber den Schülern gelobt. „Es freut mich, dass die Schule in dir, lieber Andreas, jemanden hat, der diese Grundatmosphäre zu schätzen weiß und bei dem ich mir sicher bin, dass er sie weiter pflegen wird“, sagte Biehl in Richtung des neuen Chefs.

Mit Andreas Gehendges hat das Friedrich-Spee-Gymnasium einen Schulleiter, der aus Trier stammt und in Trier verwurzelt ist, der im Laufe seiner bisherigen Berufsjahre aber auch ein bisschen in Deutschland und der Welt umhergekommen ist: Nach dem Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier zog es ihn fürs Referendariat nach Brandenburg, im Jahr 2001 ging er gar für ein Jahr in den Auslandsschuldienst in die Türkei. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland führten ihn weitere Stationen über die Gymnasien in Biesdorf und Neuerburg sowie die IGS Trier dann schließlich ab 2018 ans Friedrich-Spee-Gymnasium.

„Die Kombination aus G8 und Ganztagsgymnasium ist aus meiner Sicht die ideale Schulform“, ist Andreas Gehendges vom Konzept am Friedrich-Spee-Gymnasium mit dem Abitur bereits nach der zwölften Jahrgangsstufe  voll überzeugt. Bei der Gestaltung dieser Schulform habe das Land Rheinland-Pfalz vieles richtig gemacht. Nachdem er seine bisherigen zehn Schulstationen Revue passieren ließ – inklusive der Schulen, die er selbst als Schüler besuchte – sprach Gehendges auch über seinen neuen Arbeitsplatz: „Ob Schüler oder Lehrer, Hausmeister oder Sekretärin, es sind die vielen Menschen, die unser Haus lebenswert machen.“

Hohe Anmeldezahlen Bestätigung für die Arbeit sieht der Schulleiter in den Anmeldezahlen der Fünftklässler, die sich zum dritten Mal in Folge auf hohem Niveau bewegen: „Die gegenwärtigen Schüler und deren Eltern sind zufrieden und die Abiturienten des letzten Jahrgangs haben sich rückblickend sehr positiv über ihre Schulzeit am FSG geäußert.“ Dies sei der Erfolg aller, die sich am Friedrich-Spee-Gymnasium auf vielfältige Weise engagierten.

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