An der Porta Erinnerung an Amok-Opfer: Warum die Gedenkstätte noch nicht fertig ist

Trier · „Im Frühjahr 2024“ sollte das Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Amokfahrt von 2020 endlich fertig sein. Doch nur hinter den Kulissen tut sich etwas. Die Gründe.

 Noch Stelen-los: die Gedenkstätte an Porta-Nigra-Platz zur Erinnerung an die Opfer der Amokfahrt vom 1. Dezember 2020.

Noch Stelen-los: die Gedenkstätte an Porta-Nigra-Platz zur Erinnerung an die Opfer der Amokfahrt vom 1. Dezember 2020.

Foto: Roland Morgen

„Oh schön! Ein wunderbarer Platz zum Relaxen. Und so schön nah am Weltkulturerbe“, denken sich nicht nur Touristen. Auch Einheimische machen gerne mal ein Päuschen auf der gepflegten Fläche zwischen Porta Nigra und Christophstraße, schließlich stehen ja auch Bänke dort. Jedem, der sich dort wohlgemut für eine Weile niederlässt, sei seine Spontan-Siesta gegönnt. Dennoch hat die Sache einen Haken: Es ist kein Ort zum Picknicken oder zum Daddeln am Handy. Dort soll vielmehr der Opfer der tödlichen Amokfahrt vom 1. Dezember 2020 gedacht werden.