Entscheidung gefallen Zweiter Jahrestag Trierer Amokfahrt: Wo die Gedenkorte entstehen sollen

Trier · Die Amokfahrt durch die Trierer Fußgängerzone jährt sich am 1. Dezember zum zweiten Mal. Wie das Denkmal, das an die Opfer der schrecklichen Tat erinnern soll, aussehen und wo es aufgestellt wird, steht mittlerweile fest.

 Nach der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 erinnerten wochenlang Kerzen, Plüschtiere, Blumen und Bilder in der Trierer Innenstadt an die Opfer. Nun ist die Entscheidung für eine zentrale Gedenkstätte im Umfeld der Porta Nigra gefasst.

Nach der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 erinnerten wochenlang Kerzen, Plüschtiere, Blumen und Bilder in der Trierer Innenstadt an die Opfer. Nun ist die Entscheidung für eine zentrale Gedenkstätte im Umfeld der Porta Nigra gefasst.

Foto: Roland Morgen

Ein großes Denkmal an zentralem Ort oder mehrere kleinere Gedenkstätten an unterschiedlichen Stellen der Fußgängerzone: Wie soll die Erinnerungsstätte an den 1. Dezember 2020, an dem bei einer Amokfahrt durch die Trierer Innenstadt fünf Menschen starben und etliche verletzt wurden, gestaltet werden? Über diese Frage wurde lange diskutiert. Nicht öffentlich, sondern im Kreis der Angehörigen und der Verletzten, die die schreckliche Tat überlebt haben. Die Betroffenen sollten die Sache in der Hand haben – auch, weil die Gespräche und Gedanken darüber, wie ein Gedenkort aussehen und für was er stehen soll, ein wichtiger Baustein bei der Traumabewältigung sein können.