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Ampel manipuliert: Stau nervt Autofahrer

Trier-Olewig. Ein kilometerlanger Rückstau in Trier hat gestern am Morgen die Nerven etlicher Autofahrer strapaziert. Grund war eine manipulierte Baustellenampel bei Trier-Olewig. Der Täter wird von der Polizei gesucht.

Trier-Olewig. Von der Baustellenampel in der Olewiger Straße bis hinauf nach Tarforst und weiter auf der Kohlenstraße bis zur Korlinger Höhe reichte am Mittwochmorgen zeitweise ein Stau, der Autofahrer reichlich Nerven gekostet hat. Viele Berufspendler kamen zu spät zur Arbeit. Schüler stiegen aus den Bussen und machten sich im Regen zu Fuß auf den Weg in Richtung Innenstadt. Ursache war die Manipulation an einer Baustellenampel. Wie ein Sprecher des Landesbetriebs LBB auf TV-Anfrage erläuterte, wurde die Ampelanlage sabotiert. "Ein Stecker war herausgezogen und der Fühler für die automatische Umschaltung beschädigt. Das wurde bei der Kontrolle der Ampel festgestellt."Die für den Betrieb der Ampel verantwortliche Firma habe Anzeige erstattet. Bereits am Freitag sei ein Ampelkabel von Unbekannten beschädigt worden. Nach Beseitigung des Schadens sei der Verkehr im Baustellenbereich wieder normal gelaufen. Zwischen dem Amphitheater und dem Ortseingang Trier-Olewig wird derzeit aufwendig eine Weinbergsmauer erneuert. Bauherr ist der LBB, der Immobilien- und Baudienstleister für Rheinland-Pfalz. r.n.volksfreund.de/blaulicht