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Anpacken für den guten Zweck

Anpacken für den guten Zweck

Zusammen ein Projekt für den guten Zweck in die Tat umsetzen - das ist das Anliegen des Trierer Engagementtags, der am 7. Mai zum dritten Mal stattfinden wird. Im Vorfeld haben sich bei der Projektbörse im IHK-Tagungszentrum Unternehmer über die Anliegen gemeinnütziger Einrichtungen informiert.

Trier. Klingeling! Wenn im IHK-Tagungszentrum das Glöckchen ertönt, hat sich wieder ein Paar gefunden. Doch hier geht es nicht um eine Single-Vermittlung, sondern um den guten Zweck: Die Initiative "Trier: Aktiv im Team" (TAT) hat am Dienstag zum dritten Mal ihre Projektbörse veranstaltet. Dabei präsentierten rund 25 gemeinnützige Einrichtungen ein Anliegen, das am Trierer Engagementtag am 7. Mai angepackt werden soll.

Gefragt waren nun Firmen und Unternehmer. Sie konnten sich umfassend über die Projekte informieren und sich bei Interesse für eines davon als Partner verpflichten. "Die Arbeiten sollten an einem Tag zu schaffen und durch die Arbeitskraft und das Know-How der Unternehmer zu meistern sein", erklärte Charlotte Kleinwächter vom TAT-Projektteam. "Dieses Jahr sind viele alte Hasen der letzten beiden Jahre dabei - aber auch neue Interessenten haben uns gefunden."

14 der insgesamt 27 Ideen fanden dabei Unterstützer. Die selbstständige Grafikerin Gabi Bruckmann wird beispielweise für die Aids-Hilfe Trier einen Raum für Präventionsveranstaltungen gestalten, der momentan noch ein dunkler Kellerraum ist. "Die Idee ist sehr gut, und bei diesem Projekt kann ich meine Berufserfahrung einbringen." Freiwillige Arbeiter der Bitburger Brauerei werden den Garten der Villa Kunterbunt verschönern; bereits vor zwei Jahren hatten sie geholfen, dort ein Baumhaus zu errichten. "Es war ein toller und schöner Tag, bestimmt wird es wieder so viel Spaß machen", sagt Katharina Dehnke von der Brauerei, und Christoph Block von der Villa Kunterbunt stimmte ihr zu. "Das gemeinsame Zupacken macht das Erlebnis so spannend."

Meist betreffen die Projekte Verschönerungen der Einrichtungen selbst, die im Alltag auf der Strecke bleiben. "Unsere Betreuungsräume sind sehr klein. Wir brauchen einen großen Schrank - so könnten wir Stauraum und Platz schaffen", sagt Mariana Chitu vom Demenzzentrum e.V., die noch keinen Partner gefunden haben. Doch es gibt auch andere Pläne: Pro Familia sucht beispielsweise einen Fotografen zur Gestaltung eines Flyers. Und das Schüleraustauschprogramm AFS Interkulturelle Begegnung sucht immer noch Unterstützung für eine "Zeitreise"-Exkursion nach Bonn.

Wer Interesse hat, eines der noch offenen 13 Projekte zu unterstützen, kann sich ab kommender Woche melden. Weitere Informationen gibt es unter www.tat-trier.de oder bei info@tat-trier.de