Anwohnerparken, Rindertanzplatz und Moselumfeld

Anwohnerparken, Rindertanzplatz und Moselumfeld

Welche Projekte bestimmten das Jahr 2013, welche werden es 2014 sein - das wollten wir von den Trierer Ortsvorstehern wissen. In einer Serie zum Jahresauftakt blicken wir nun auf alle 19 Trierer Stadtteile.

Dominik Heinrich. Tv-Foto: Archiv/Friedemann Vetter.

Trier-Mitte/Gartenfeld. Der Ortsbezirk Trier-Mitte/Gartenfeld ist mit seinen 12 240 Bewohnern der zweitgrößte der Stadt. Der TV hat Ortsvorsteher Dominik Heinrich gebeten, zurückzublicken und einen Ausblick aufs kommende Jahr zu geben.

Das war 2013:
Auch in diesem Jahr hat sich der Ortsbeirat für die Steigerung der Wohn- und Lebensqualität im Ortsbezirk Trier-Mitte/Gartenfeld eingesetzt. Barrierefreie Sitzgelegenheiten und zahlreiche Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt haben die Situation für Fußgänger und Fahrradfahrer erheblich verbessert. Zudem wurden mehrere Vereine aus dem Ortsbeiratsbudget finanziell unterstützt: Die Trier-Gesellschaft erhielt einen Zuschuss für die Sanierung des Hauptmarktbrunnens, die KG Heuschreck für Reparaturen des Heuschreckbrunnens und der PST für Sportgeräte. Das Multikulturelle Zentrum, das mit seinen Sprachkursen einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migranten leisten, konnte einen Kursraum neu ausstatten.

Das kommt 2014:
Wir erwarten, dass die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung im Stadtteil Gartenfeld vorgelegt werden und daraus ein Konzept erarbeitet wird, das die für die Anwohner prekäre Verkehrs- und Parkplatzsituation verbessert. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr die ersten Schritte zur Einführung einer Anwohnerparkzone vollzogen werden. An der Mosel sollen Aufenthalts- und Grillmöglichkeiten geschaffen werden. Der Wettbewerb zum Umfeld der Römerbrücke hat wichtige Anregungen gegeben. Die Mittel hierfür sind bereitgestellt und mit Spannung sehen wir den Vorschlägen der Stadtverwaltung entgegen. Vom Bereich des heutigen Rindertanzplatzes wurden in der Nazi-Zeit Juden von Trier deportiert. Der Ortsbeirat hat sich dafür ausgesprochen, dass dort ein würdiger Gedenkort geschaffen wird. Schüler des AVG beschäftigen sich derzeit mit der Geschichte der Trierer Juden und Studenten der Hochschule Trier mit der Geschichte des Platzes (der TV berichtete). Architekturstudenten der Fachhochschule Darmstadt sollen im kommenden Jahr Entwürfe erarbeiten. Diese Grundlagen könnten dann in die städtischen Planungen zur längst überfälligen Umgestaltung des Rindertanzplatzes einfließen.
In der Brotstraße werden vor der Commerzbank Sitzbänke montiert und für Kinder Spielmöglichkeiten geschaffen. An den Rändern der Fußgängerzone werden weitere Fahrradabstellanlagen aufgestellt. Über finanzielle Unterstützung können sich die Kitas Pusteblume und St. Agritius sowie das Seniorenbüro freuen.

Mit welchem Trierer würden Sie 2014 gerne einmal eine Porz Viez trinken, und welches Thema möchten Sie dabei besprechen?
Mit Ordnungsdezernent Thomas Egger würde ich 2014 gerne eine Porz Viez trinken und darauf anstoßen, dass die notorische Missachtung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und das ordnungswidrige Parken auf Fußwegen in Trier endlich rigoros kontrolliert und geahndet wird. ik

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