Arbeiten an Ortsumfahrung B 51 Hohensonne beendete neue Baustelle in Sicht

Verkehr : Bundesstraße 51: Nach der Baustelle ist vor der Baustelle

Es ist vollbracht. Nahezu. Die Ortsumfahrung Hohensonne im Zuge der B 51 ist für den Verkehr freigegeben. Nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier müssen nur noch Gewährleistungsarbeiten beendet werden.

Die Tempolimits bleiben vorerst.

Offizieller Baubeginn für das rund 13 Millionen Euro teure Projekt war der Oktober 2015. Für die neue Straße wurden unter anderem mehrere Häuser abgerissen und mehr als 100 000 Kubikmeter Erdreich bewegt. Denn die neue Straße liegt im Vergleich zur bisherigen Strecke mehrere Meter tiefer.

Für Freude über baustellenfreie Fahrten zwischen Trier und Bitburg ist es aus gutem Grund zu früh. Laut LBM steht nämlich die Sanierung eines B 51-Teilstücks an. Und zwar ziemlich genau ab dem Ende der bisherigen Baustelle in der Nähe der Wirtschaftswegbrücke und Newel (siehe Karte). Der Baubeginn ist voraussichtlich am Pfingstdienstag, 11. Juni. Laut Landesbetrieb gibt es wegen der starken Verkehrsbelastung auf dem rund 1,3 Kilometer langen Abschnitt so starke Fahrbahnschäden, dass eine Sanierung notwendig ist. Dazu sagt Hans-Michael Bartnick vom LBM Trier: „Bei der Maßnahme wird der bituminös gebundene Oberbau abgefräst und erneuert.“ Außerdem werden die Bankette neben der Fahrbahn standfest gemacht und Schutzplanken erneuert.“

Dies hat natürlich Folgen für die täglich rund 20 000 Verkehrsteilnehmer. Wegen der Arbeiten wird jeweils eine Hälfte der Straße gesperrt. Der Verkehr Richtung Trier wird über den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg geleitet. Der Richtungsverkehr Bitburg wird durch die Baustelle geführt.

Laut LBM wird im Zuge dieser Baumaßnahme bei Newel auch eine Schadstelle auf der Fahrbahn im Bereich der Umfahrung Helenenberg saniert. Es sei laut LBM vorgesehen, dass dies an einem Wochenende geschehe. eine Ampel soll dann den Verkehr regeln.

Der Landesbetrieb rechnet mit einer Gesamtbauzeit von rund zwei Monaten und Kosten in Höhe von rund einer Million Euro.

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