Arbeiten auf der A 1 im Zeitplan

Arbeiten auf der A 1 im Zeitplan

Die Sanierung der A 1 bei Schweich soll wie geplant im Dezember abgeschlossen sein. Die Verkehrsbehinderungen haben nicht das zunächst vermutete Ausmaß erreicht - nur am Morgen und am Abend bilden sich kurzzeitige Staus.

Schweich. Begonnen hatten die Arbeiten auf der A 1 in der dritten Oktoberwoche. Betroffen ist ein rund 1500 Meter langer Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Föhren und Schweich. Erneuert werden in Fahrtrichtung Moseltaldreieck die stark ramponierte Betondecke der rechten Fahrspur, die Ausfahrt Schweich mitsamt ihrer rund 800 Meter langen Abbiegespur sowie einige Teile des Fahrbahn-Entwässerungssystems.

Die meiste Zeit fließt der Verkehr ungehindert



Seit Baubeginn wird der Verkehr einspurig auf die Gegenfahrbahn übergeleitet, so dass auch in Richtung Koblenz nur eine Fahrspur zur Verfügung steht.

Inzwischen steht fest, dass der Baubetrieb den Verkehr weniger behindert als zunächst befürchtet. Auch in der Ortsdurchfahrt Schweich ist kein stärkerer Verkehsrdurchfluss festellbar. Dies ist insbesondere der parallel zur A 1 verlaufenden L 141 (Schweich-Hetzerath-Wittlich) zu verdanken. Bei Staugefahr wechseln ortskundige Autofahrer an der Ausfahrt Föhren von der A 1 auf die L 141, um bei der Auffahrt Schweich (Leinenhof) auf die Autobahn zurückzukehren.

Eine Alternative bildet von dort aus auch die erst sei zwei Jahren bestehende Ortsentlastungsstraße im Norden Schweichs. Sie verbindet die L 141 mit der B 53, die wiederum eine direkte Verbindung zu den westlichen Trierer Stadtteilen bildet.

Allerdings sind diese Umfahrungsmöglichkeiten nur zu den Spitzenzeiten am Morgen und Abend zweckmäßig. Während der übrigen Tageszeiten fließt der Verkehr kontinuierlich und störungsfrei an der A-1-Baustelle vorbei. Staus bis maximal einen Kilometer Länge registriert die Autobahnpolizei zwischen 7 und 8 Uhr in Richtung Trier und zwischen 17 und 18 Uhr in Gegegenrichtung.

"Noch vor Weihnachten gibt es wieder freie Fahrt auf der A 1", verspricht Walter Druckenmüller, Leiter der Autobahnmeisterei Schweich, während sich die gewaltige Fräsmaschine der Firma Schnorpfeil durch die letzten 400 Meter alten Asphaltunterbaus frisst. In der Ferne, vor der zurzeit gesperrten Ausfahrt Schweich, türmen sich die Reste der schweren Fahrbahndeckplatten, über die seit den 70er-Jahren Millionen von Fahrzeugen gerollt waren. Extra Rund 35 000 Fahrzeuge passieren nach Angaben der Autobahnmeisterei die A 1 bei Schweich pro Werktag. Fließen stündlich mehr als 1500 Fahrzeuge in eine Richtung, wird an einspurigen Baustellendurchfahrten die kritische Grenze erreicht. Drängt nun noch mehr Verkehr in die Baustelle, entsteht unweigerlich ein Stau.