Arbeiten in der Pflege

TRIER. (LH) Mit über 70 Teilnehmern stieß die erste regionale Pflegekonferenz des Kreises Trier-Saarburg auf große Resonanz. Erste Arbeitskreise wurden gebildet.

"Ich bin froh, dass sich so viele für das Thema interessieren", sagte Landrat Günther Schartz zur Begrüßung von mehr als 70 Interessierten bei der ersten regionalen Pflegekonferenz des Kreises Trier-Saarburg im großen Saal der Kreisverwaltung. Er hoffe auf "wichtige Impulse" für die weitere Arbeit auf diesem breiten Feld. Der Kreis Trier-Saarburg sei eine der ersten Gebietskörperschaften im Land, die zu einer konstituierenden Sitzung eingeladen hätten. Aufgabe der Pflegekonferenz, die möglicherweise zweimal jährlich zusammentreten soll, ist, bei Planung, Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebote im Landkreis mitzuwirken. Aus diesem Grunde waren in der Pflege tätige Institutionen und private Anbieter zur Teilnahme eingeladen worden. Ein wichtiges Anliegen der Zusammenkunft: Die Bildung von Arbeitskreisen. Deren drei wurden ins Leben gerufen: Dienstleistungen für Ältere und pflegebedürftige Menschen, Entlastung in der familiären Pflege sowie Pflegestruktur und Sozialplanung. Mit dem dritten Arbeitskreis werde mehr die theoretische Seite abgedeckt, so der Landrat. Es sollten auch Betroffene in die Arbeitskreisarbeit eingebunden werden, lautete sein Wunsch. Interessenten konnten sich in ausgelegte Listen eintragen und so ihre Bereitschaft zur Mitarbeit dokumentieren. Die künftige Trägerschaft der Beratungs- und Koordinierungsstellen im Landkreis soll in einer Zusammenkunft mit den 18 im Kreis angesiedelten mobilen Pflegediensten zusammen mit der Kreisverwaltung auf den Weg gebracht werden. Armin Scheurich von der Gedächtnis-Ambulanz der Psychiatrischen Klinik und Poli-Klinik der Johannes-Gutenberg Universität Mainz referierte zum Thema "Diagnose Demenz und was dann? Frühintervention für Betroffene und Angehörige". Die nächste Pflegekonferenz soll am 25. Oktober stattfinden.