Arbeitskreis soll Wegekonzept erarbeiten

Arbeitskreis soll Wegekonzept erarbeiten

Alle wollen es haben, das Wanderwegekonzept für die Höhenstadtteile. Im Ortsbeirat Trier-Irsch wurden in der jüngsten Ratssitzung Wunsch und Forderung untermauert, die Unterlage möglichst bald fertigzustellen.

Trier-Irsch. (LH) In einem eigenen Arbeitskreis soll das Wanderwegekonzept für die Höhenstadtteile festgezurrt werden, beriet der Ortsbeirat Trier-Irsch, damit es bald konkrete Formen annimmt — zumindest, was den eigenen Teil betrifft. Dies deckt sich mit der Sichtweise von Professor Christoph Becker, der die miteinander verwobenen Wanderwege der fünf Höhenstadtteile als ein "Schlüsselprojekt" bezeichnete und die Maßnahme dem Rat umfassend erläuterte.Strecke braucht Besonderheiten

"Punkten" könnten die Höhenstadtteile schon durch die attraktive Wanderstrecke. Nutznießer eines schlüssigen Wegenetzes könnten nicht nur Touristen und Besucher aus der Talstadt sein, sondern auch Einheimische oder Neubürger. Beckers Hinweis: Der Wanderer von heute stelle hohe Ansprüche an die Strecke. Möglichst nicht asphaltiert, andererseits aber nicht zu weich, sollte im Idealfall der Untergrund sein. Ferner müsse der Weg "Höhepunkte" aufweisen; überdies brauche er ein Ziel. Wandern sei "schwer trendy", glaubt Ortsvorsteher Karl-Heinz Klupsch (CDU). Dem sollte man sich nicht entziehen. Neuigkeiten gab es in Sachen "Freischneider". Ortsvorsteher Klupsch hatte in Erwägung gezogen, eine Motorsense aus Ortsbeiratsmitteln anzuschaffen. Damit hätten ehrenamtlich engagierte Bürger Pflegearbeiten von öffentlichen Flächen ausführen können. Mittlerweile liegt Klupsch eine Stellungnahme von Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani vor, die von dem Vorhaben abrät. Sicherheitsvorkehrungen zu hoch

Zu aufwendig seien die Voraussetzungen für die Bürger mit Qualifikationsnachweis, sicherheitstechnische Unterweisung, Schutzkleidung, Beiträge an Berufsgenossenschaft, keine Beschäftigung von Kindern unter 16 Jahren, sagte Klupsch. Der Gedanke war aufgekommen, weil die städtischen Pflege-Intervalle zu gering seien. Ein Ratsmitglied will zudem im vergangenen Jahr beobachtet haben, "dass eine Firma das abgemäht hat, was eine andere zuvor gepflanzt hat". Den Zuspruch des Rats bekam die neue Aufstellfläche der Glascontainer. Nur müsse die Fläche auch sauber bleiben. Bewegung scheint in die Aufstellung der Begrüßungstafeln an den Ortseingängen zu kommen. Problematisch sei jedoch, dass eine Tafel 300 Kilogramm wiege.

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