1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Auch ältere Jugendliche im Fokus

Auch ältere Jugendliche im Fokus

Bewährtes beibehalten und neue Angebote für ältere Jugendliche schaffen - das hat sich die neue Jugendpflegerin des Jugendrings Trier-Land vorgenommen. Waltraud Alten startet offiziell am 19. Mai.

Trier-Land. Einarbeiten ist wohl der richtige Begriff für das, was Waltraud Alten zurzeit im Büro des Jugendrings Trier-Land in der Kordeler Schule schwerpunktmäßig macht: Akten wälzen, Projekte studieren, sich mit Strukturen und Personen vertraut machen. Die 33-Jährige wird am 19. Mai in der Mitgliederversammlung des Jugendrings Trier-Land offiziell als neue hauptamtliche Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land eingeführt; gleichzeitig wird Vorgänger Alexander Gotthard (35) verabschiedet. Gotthard koordinierte seit 1999 die Arbeit des Jugendrings, in dem die in der Jugendarbeit tätigen Vereine der Verbandsgemeinde zusammengeschlossen sind. Jetzt hat er eine neue Aufgabe als Erzieher im Jugendhilfezentrum Helenenberg übernommen.Waltraud Alten ist gebürtig aus Baldingen (VG Kell, Hochwald), besuchte die Schule in Saarburg und studierte Pädagogik in Trier. Ihre erste Stelle trat sie 1999 als Mutterschaftsvertretung in einem Übergangswohnheim für Spätaussiedler in Gerolstein an. Sechs Jahre lang (2000 bis 2006) leitete sie das Haus der Jugend in Jünkerath und war gleichzeitig Jugendpflegerin der VG Obere Kyll. Der Verbandsgemeinderat war mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Waltraud Alten habe aus dem ehemals verrufenen Jünkerather Haus der Jugend eine feine Adresse gemacht, hieß es in einer Sitzung im Juli 2005. Zuletzt war die Sozialpädagogin im Beratungsdienst des Caritasverbandes Westeifel tätig, wo unter anderem Schwangeren- und Sexualberatung zu ihren Aufgaben gehörte. Nach neun Jahren Eifel habe sie sich gerne wieder in Richtung Trier orientieren wollen, sagt Waltraud Alten, die noch in Gerolstein wohnt, aber schon auf der Suche nach einer neuen Bleibe in der VG Trier-Land ist. Wichtig ist für Alten, dass es in Trier-Land mit dem Jugendring einen Trägerverein gibt: "Da kriegt man auch die nötige Rückendeckung." Sie ist fest davon überzeugt, dass an ihrer neuen Wirkungsstätte ein gutes Arbeiten möglich sein wird. Ressourcen und Mittel böten schon mal gute Voraussetzungen. Bewährte Angebote, wie der bald anstehende Ferienspaß, will Waltraud Alten beibehalten. Darüber hinaus hat sie sich vorgenommen, neben den Kindern auch ältere Jugendliche stärker in den Fokus zu nehmen.