Auf dem Weg in die Zukunft

Trier. (red) Im Mittelpunkt der Verhandlungen der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Trier standen die von der rheinischen Landeskirche zur Diskussion gestellten Arbeitspapiere zur presbyterial synodalen Ordnung und zum Arbeits- und Dienstrecht.

Bei der Tagung wurde von den rund 80 Delegierten aus den 24 Kirchengemeinden zwischen Eifel, Hunsrück, Mosel und unterer Saar der Grundsatz gewahrt, dass die Gemeindeebene auch künftig wichtigste Entscheidungsebene ist. Die Beschlüsse wurden meist mit großer Mehrheit gefasst. Die Kreissynode stimmte dem landeskirchlichen Vorschlag zu, dass es in Zukunft für Kirchengemeinden verbindliche Strukturkonzeptionen geben soll. Sie sollen in Abstimmung mit den gemeindlichen Konzeptionen erfolgen. Die Beteiligung der einzelnen Kirchengemeinden müsse aber sichergestellt bleiben. Zudem soll es nach Meinung der Kreissynode auch zu Veränderungen bei einer Pfarrwahl kommen. Wählt künftig eine Gemeinde einen Pfarrer oder eine Pfarrerin, soll sie durch den Vorstand des Kirchenkreises bei der Pfarrwahl stärker beraten werden. Ausführlich wurde vor allem der Zugang zum Pfarrdienst beraten. Gegen die landeskirchlichen Vorschläge sprach sich die Kreissynode dafür aus, den Zugang zum Pfarramt nicht nur für eine begrenzte Zahl an Theologinnen und Theologen offen zu halten.

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