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Auf der Kaiser-Wilhelm- Brücke Trier werden Fahrbahn- und Gehwege saniert.

Verkehr : Am Montag beginnt das Vorspiel zur Baustelle an der Römerbrücke

Auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke in Trier werden zwei Wochen lang Fahrbahn und Gehwege saniert. Die Umleitung führt über die Konrad-Adenauer-Brücke.

Am ersten Tag der Sommerferien (Montag, 6. Juli) starten auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke Instandsetzungsarbeiten an den Gehwegen und der Fahrbahn. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn die nördliche der drei Trierer City-Moselbrücken gilt als Hauptverbindung von und zur Eifel. Sie auch nur teilweise dichtzumachen, führt zu einer Verlagerung riesiger Verkehrsströme – erhöhtes Staurisiko inklusive. Außerdem herrscht Termindruck: Das rund 250 000 Euro kostende Sanierungsprojekt muss im vorgegebenen Zeitrahmen fertig werden, damit die Umgestaltung des westlichen Kopfes der Römerbrücke mit Bau eines Verkehrskreisels pünktlich am 27. Juli starten kann.

Die Instandsetzung wird von der Trierer Firma Köhler ausgeführt und in zwei Abschnitten ablaufen:

In Bauphase eins von 6. Juli, 9 Uhr, bis 18. Juli, 6 Uhr, werden zwei Fahrstreifen gesperrt. Es bleibt somit ein Fahrstreifen, über den der Verkehr stadteinwärts aus Richtung B 51 (Bitburger Straße) zum Martinsufer geführt wird. Der Verkehr aus Richtung Innenstadt wird durch eine großräumige Umleitung über die Konrad-Adenauer-Brücke in Richtung B 51 (Bitburger) geleitet. Während der Instandsetzung der Gehwegflächen wird der Fuß- und Radverkehr über die gegenüberliegende Seite der Brücke geführt.

In Bauphase zwei (18. Juli, 6 Uhr, bis 20. Juli, 5 Uhr) werden größere Asphaltflächen auf der Fahrbahn erneuert. Dazu ist eine Vollsperrung der Brücke nötig. Der Verkehr wird aus beiden Richtungen großräumig über die Konrad-Adenauer-Brücke umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle weiterhin passieren.

Für Absperrungen, Fahrbahnmarkierungen und Umleitungsbeschilderungen ist die Firma Verkehrstechnik Wöffler (Trier) zuständig. Deren Chef Michael Wöffler spricht von einem „Riesenaufwand“. Das notwendige Material fülle „mindestens einen Sattelschlepper“.

Ein kniffliger Punkt ist der Einmündungsbereich Lindenstraße/Georg-Schmitt-Platz vor dem Brückenkopf zur City hin. Dort muss die auf die Brücke führende Fahrspur ummarkiert werden, um den Verkehr Richtung Konz zu leiten: Das, so Wöffler, „lässt sich nur in der Nacht zum Montag machen“.

Von den Bauarbeiten ist auch der Busverkehr betroffen. Die Stadtwerke schicken ihre Linien 2, 7, 8 und 14 sowie abends und am Wochenende die 87er-Sternbusse auf Umwege.

In Bauphase eins (Sperrung in Richtung Pallien) fahren die Busse via Walramsneu-/Zuckerberg-/Karl-Marx-Straße und Römerbrücke auf die westliche Moselseite. In Phase zwei (Vollsperrung) fährt die 81 von Schweich/Ehrang kommend über die Römerbrücke in die Altstadt.