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Auf der Suche nach dem Traumjob

Auf der Suche nach dem Traumjob

TRIER. Lange vor dem Schulabschluss müssen sich junge Menschen heute Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen. Auf der Suche nach dem richtigen Arbeitsgebiet hat die Handwerkskammer beim ersten Schüler- und Elterntag Jugendlichen und ihren Familien Orientierung geboten.

Früh informiert sich, wer einmal Meister werden will. Bereits zu Beginn des Schüler-Elterntages, den die Handwerkskammer (HWK) Trier für Jugendliche der neunten und zehnten Klassen und deren Eltern zum ersten Mal veranstaltete, war das Berufsbildungs- und Technologiezentrum gut besucht. Beratungsangebote der HWK, der Agentur für Arbeit, der Unternehmerinnen im Handwerk, Bewerbertrainings und Eignungstests stießen bei den Besuchern ebenso auf Interesse wie praxisbezogene Einblicke in unterschiedliche Berufszweige, die Meister und Lehrlinge boten. "Wir wollen jungen Menschen zeigen, was hinter den Handwerksberufen steckt, Begeisterung wecken und Perspektiven aufzeigen. Die Eltern sind wichtige Berufswahlbegleiter, aber keine Spezialisten", sagte HWK-Geschäftsführer Günther Behr. Deswegen gab es in speziellen Eltern-Infoshops Tipps, wie sie ihre Kinder auf dem Weg in den Beruf optimal unterstützen können. Bevor Schulabgänger ihren Traumberuf finden und ihre Wahl treffen, sei es ratsam, Eigeninitiative zu zeigen und ein Praktikum zu absolvieren, sagte Behr. So könne jeder Jugendliche praktisch überprüfen, welcher Beruf zu ihm passt, nach Alternativen suchen und dem zukünftigen Ausbilder das eigene Engagement beweisen.Gute Chancen bei Interesse und Engagement

"Man kann hier einen guten Einblick in die vielen verschiedenen Berufe bekommen. Und es ist interessant, auch noch einmal andere Berufe kennen zu lernen, wenn man seine Richtung schon kennt", sagte Marius Nellesen (15). Die Jugendlichen konnten auch Kontakte zu Meistern und Auszubildenden knüpfen und Informationen aus erster Hand erhalten. "Man soll sich gut überlegen, was man lernt, denn das ist eine Entscheidung für das weitere Leben", sagte Tobias Abt (19), Auszubildender zum Elektroniker. "Man muss flexibel sein, zeigen, was man draufhat, und dass man sich bemüht. Das zählt sehr viel, denn die Meister können aus vielen Bewerbern auswählen." Wer diese Qualitäten mitbringt, hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. "Wir verzeichnen steigende Lehrlingszahlen, und das Handwerk bietet gute Karriere-Chancen", sagte Behr. "Wer Engagement, Interesse am Beruf und Eigeninitiative beweist, hat gute Zukunftsaussichten. Und alle Eltern, die heute hier waren, sind mit ihren Kindern auf einem guten Weg."