Auf Einsteins Spuren

TRIER. (red) In Verbindung mit dem Tag der offenen Tür wurde am Max-Planck-GymnasiumTrier Albert Einstein als Physiker gewürdigt. Einstein war Thema in mehreren Fächern.

Dass ein Genie, das von sich sagt "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig" die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen fesselt, spürte man bei einer Erzähl-Präsentation in der Aula vor mehr als 500 Besuchern dieser Veranstaltung. Der Werdegang Albert Einsteins vom Kind, als Schüler bis hin zum Miraculum (Wunderjahr 1905) wurde erlebbar. Viele waren erstaunt, dass Einsteins Genialität erst spät erkannt und akzeptiert wurde. In den naturwissenschaftlichen Fächern wurden Experimente zu Einsteins Grunderkenntnissen vorgeführt, erläutert und demonstriert. Die verschiedenen Aspekte der Lichtquantenhypothese, der Brown'schen Molekularbewegung und der Relativitätstheorie wurden verdeutlicht, die Proportionalität von Masse und Energie in ihren Konsequenzen erläutert. Der Stammbaum Einsteins beschäftigte die Biologie, seine vielfältigen nicht-physikalischen Aussagen wurden in der Projektgruppe Deutsch gesammelt, analysiert und ausgestellt. Der Jude Einstein, seine Beziehung zu Religion und Glaube, stand im Mittelpunkt des Fachbereichs Religion. Die Geschichtsgruppe untersuchte und präsentierte die Emigration Einsteins als Folge des NS-Antisemitismus. Der Fachbereich Kunst führte einen Malwettbewerb "Einsteinzeichnungen" durch. Die besten Werk sind in der Schule ausgestellt. Für die Gesamtorganisation des Tages waren Studienrat Frank Feder und Studiendirektorin Helga Leonardy verantwortlich. Besonders bewährt hat sich an diesem Tag das Mentorenprinzip, bei dem nicht in Projekte eingebundene Oberstufenschüler verantwortlich Schülerinnen und Schüler jüngerer Klassen zu den Projektangeboten begleiteten.