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Auf Expansions-Kurs im Stadtwald

Auf Expansions-Kurs im Stadtwald

Zuwachs für Triers Hotellerie und Gastronomie: Markus Schröder hat das "Haus Gillenbach", das er 2005 der Arbeiterwohlfahrt abkaufte, kontinuierlich zum "Stadtwaldhotel" um- und ausgebaut. Am Freitag feierte er mit 200 Gästen die Einweihung des neuen Hoteltrakts. Investition: knapp eine Million Euro.

Trier-Pallien. (rm.) Wer schon länger nicht mehr im Gillenbachtal war, dürfte bei seinem nächsten Ausflug dorthin staunen. Aus dem 1962 von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gebauten "Ferienheim Gillenbach" ist ein ausgewachsenes Hotel geworden.2000 hatte die Arbeiterwohlfahrt Saarland das Anwesen von der pleite gegangenen Awo Trier übernommen und Mitarbeiter Markus Schröder anvertraut. Der wiederum kaufte es 2005 seinem Arbeitgeber ab und machte sich damit selbstständig. Seither gestaltet Schröder sein "Stadtwaldhotel" kontinuierlich um. In den neuen Anbau investierte er knapp eine Million Euro. Seit Oktober 2007 sind nach den Plänen und unter Bauleitung von Architekt Peter Hilmes (Piesport) ein Restaurant mit 50 Sitzplätzen sowie neun komfortable Zimmer entstanden. Während im barrierefreien "Stammhaus" - hervorgegangen aus dem 1962 gebauten Awo-Ferienheim "Gillenbach" - vor allem niederländische und belgische Urlaubergruppen logieren, ist der Erweiterungsbau auch für Ausflügler und Familienfeste gedacht.Insgesamt verfügt das "Stadtwaldhotel" nun über 36 Zimmer. Mit dem Ausbau ging auch eine Vergrößerung des Hotel-Teams auf nunmehr 20 Mitarbeiter einher. Die Einweihung des neuen Traktes feierten rund 200 Gäste am Freitag. Den Segen sprach Pater Aloys Hülskamp.Der aus Olk stammende Schröder ist Quereinsteiger und Senkrechtstarter der Gastro- und Hotellerie-Szene. Der 36-Jährige betreibt als Pächter seit Jahresbeginn auch das Trierer Traditionshaus "Christophel" an der Porta Nigra.