Auf Zehenspitzen durchs Kasino: Ballett-Minis im Seniorenheim

Trier · Die Ballettschule Alexander Sinelnikov tritt seit Jahren auch in Trie rer Senioreneinrichtungen auf. Diesmal hat das Ensemble unter anderem in der Residenz am Zuckerberg getanzt und dabei eine großartige Darbietung geliefert, an der nicht nur die kleinen Ballettkünstler ihren Spaß hatten.

Präsentieren sich in traditionellen russischen Kostümen: Die Ballettschülerinnen mit Alexander Sinelnikov. TV-Foto: Timo Rahm

Foto: (h_st )

Trier. Als zum Finale eine traditionelle russische Polka ertönte, hielt es keinen der Zuschauer im Kasino der Residenz am Zuckerberg mehr ruhig auf den Sitzen. Jeder klatschte begeistert mit und belohnte die Tänzerinnen mit tosendem Applaus.
Eine Stunde lang hatten die Schülerinnen der Ballettschule Sinelnikov zuvor das Publikum auf eine musikalische und tänzerische Reise entführt. Neben einem romantischen Walzer und russischer Folklore standen auch klassische Stücke wie der Nussknacker und Dornröschen aif dem Programm.
Die Freude, vor einem so großen Publikum auftreten zu dürfen, war dem gesamten Ensemble anzumerken. Die Jüngsten sind gerade einmal sechs Jahre alt - dennoch: Von Lampenfieber keine Spur. Was den Auftritt der Gruppe neben den zahlreichen unterschiedlichen Kostümen besonders machte, war die liebevolle Inszenierung von Ballettmeister Alexander Sinelnikov. "Wichtig beim Ballett ist Disziplin", betont der 53-Jährige. Seit zwei Jahren tritt die Ballettschule immer wieder in Senioreneinrichtungen - für beide Seiten eine gute Sache. "Wirklich ganz entzückend, eine tolle Darbietung. Von der Kleidung bis zur Musik hat einfach alles gepasst", so eine der Bewohnerinnen.
Begleitet wurde die Vorführung von Pianistin Anna-Maria Arsenian (17). Über einen Monat lang hatte die Gruppe hart für den großen Auftritt geübt - es hat sich gelohnt. rahm