Auf Zewens Straßen soll es langsamer zugehen

Auf Zewens Straßen soll es langsamer zugehen

Enge Straßen, parkende Autos, Busverkehr und Fahrer, die zu schnell unterwegs sind: Der Ortsbeirat Trier-Zewen hat sich überlegt, wie der Verkehr im Stadtteil beruhigt werden kann. Die Diskussion soll Grundlage für weitere Planungen sein.

Trier-Zewen. Die gute Nachricht verkündete Ortsvorsteher Helmut Mertesdorf (CDU) gleich zu Beginn der Sitzung des Ortsbeirats Zewen in der Grundschule: Der Baubeschluss für die Umgestaltung des Alten Kirchplatzes liege inzwischen vor, zurzeit erfolge die Ausschreibung, sagte er. "Baubeginn wird im Februar oder März sein."
Längere Diskussionen gab es beim von Carola Siemon vorgestellten SPD-Antrag zur Änderung der Verkehrsführung im Ort. Es gibt laut Siemon drei Schwerpunkte: Zum einen die Verkehrsberuhigung in Fröbel- und Wasserbilliger Straße. Dazu habe sich die Stadt nach dem gemeinsamen Ortstermin vor eineinhalb Jahren nicht geäußert. Deshalb müsse der Rat immer wieder Vorschläge machen. Zweiter Punkt sei die Kreuzung Zewener-/Gottbillstraße - hier könne sich die SPD einen Kreisel vorstellen, wodurch die Raser gestoppt würden. Dritter Punkt seien die Bereiche Lindscheid-/Martinstraße sowie In der Acht/Kettenstraße, wo sie sich eine Einbahnregelung vorstellen könne.
Parteigenosse Uwe Horsch gab zu bedenken, dass dann die Straße In der Acht stärker befahren würde. Ralf Päßler (CDU) befürchtete, dass die Einbahnstraßen zu Rennstecken würden: "Der Gegenverkehr bremst die Autofahrer ab."
Konsens im Rat: Die Vorschläge sollen Diskussionsgrundlage sein für einen Workshop und eine anschließende Bürgerinformation zur Verbesserung der Verkehrssituation im Stadtteil.
Dem Integrationskonzept sowie der Grünanlagen- und Spielplatzsatzung stimmte der Rat zu. Letztere mit der Ergänzung, dass Hinterlassenschaften von Hunden als Ordnungswidrigkeit für den Halter zu sanktionieren seien.
Potenzielle Grillplätze will der Rat nicht ausweisen: Die einzigen Möglichkeiten seien an der Mosel, das sei zu weit weg vom Ortskern, so die Meinung. Carola Siemon: "Wer in Zewen wohnt, grillt hinterm Haus."

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