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Aufzug aufgehalten: Rechtsextreme kommen nicht bis zum Simeonstift durch

Aufzug aufgehalten: Rechtsextreme kommen nicht bis zum Simeonstift durch

Das Schema ist bekannt: Zum wiederholten Male hatte die NPD einen Aufzug angemeldet, der vom Trierer Hauptbahnhof zum Simeonstiftplatz führen sollte - mit einer Zwischenkundgebung am Balduinsbrunnen. Wie immer hatte sich auch ein breites Spektrum an Gegendemonstranten den Termin im Kalender angekreuzt:

Sie wollten deutlich machen, dass das Menschenbild der NPD in Trier keinen Platz und keine Mehrheit habe.Diesmal wurde der Trupp der Rechtsextremen, rund 25 Personen, bereits kurz nach dem Start am Samstag gegen 16.30 Uhr durch die Gegendemonstranten aufgehalten. Etwa 150 von ihnen stellten sich immer wieder den Aufzugsteilnehmern in den Weg. Kurz vor der Kreuzung Roonstraße kam der Aufzug dann zum Stehen, ein Weitergehen war nicht mehr möglich. Die NPD führte daher eine stationäre Kundgebung durch.

Gegen 20 Uhr wurden die Aufzugsteilnehmer von der Polizei zum Bahnhof zurückbegleitet, womit der Aufzug beendet war.

Insgesamt nahm die Polizei zwei Personen wegen Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte in Gewahrsam. Gegen mehrere Personen wurden Platzverweise ausgesprochen.Rund um den Bahnhofsbereich kam es kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen.