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Aus "Salong" wird "Vis-à-vis"

Aus "Salong" wird "Vis-à-vis"

Mehr als 300 000 Euro hat die große Umbau-Aktion im Erdgeschoss des Mercure-Hotels Porta Nigra gekostet. Auch von außen erkennbar: Aus dem "Salong" wurde das Restaurant "Vis-à-vis".

Trier. Die Chefin hinter dem Tresen ist nach wie vor dieselbe: Ingrid Louca gehört seit 15 Jahren gewissermaßen zum Inventar. Aber ansonsten präsentieren sich Bar und Restaurant im Erdgeschoss des Mercure-Hotels Porta Nigra in komplett neuem Aussehen.

Umbau kostet gut 300 000 Euro



"Wir wollten eine zeitgemäße Gestaltung bieten", begründet Hotel-Direktorin Anja Ahnen (40) den Stilwechsel. Aus dem nostalgisch angehauchten "Salong" ist das moderne "Vis-à-vis" geworden.; auch das gastronomische Angebot wurde kräftig erneuert und reicht nun von mediterranen Tapas bis hin zu regionalen Gerichten.

Der neue Name (deutsch: "Gegenüber") ist gewissermaßen Programm: Die nun verglaste Vorderfront bietet den direkten Blick zur weltberühmten Porta Nigra auf der anderen Straßenseite. Bei angenehmen Temperaturen soll sie komplett geöffnet sein. Im Inneren dominieren nun Gold-, Braun- und Rottöne. Zur Lobby hin gibt es einen neuen Durchbruch.

Gut 300 000 Euro ließ sich die Accor-Hotellerie-Deutschland den Umbau kosten, der überwiegend von regionalen Handwerksbetrieben ausgeführt wurde. Für die Planung zeichnete das Studio Lot aus Altötting/Bayern und für die Bauleitung der Trierer Architekt Carl-Peter Beckhäuser verantwortlich. Nach Abschluss der siebenwöchigen Umbaupause ist das "Vis-à-vis" bereits in Betrieb; die offizielle Eröffnungsfeier soll im Januar stattfinden. 2009 haben Anja Ahnen und ihr Team einen weiteren Grund zum Feiern: Dann besteht das Hotel (vier Sterne, 106 Zimmer) seit 40 Jahren.