Ausbau der Ortsdurchfahrt Kenn verläuft planmäßig

Kenn · Planmäßig geht der Ausbau der Ortsdurchfahrt Kenn (K 79) voran. Inzwischen wird auf dem zweiten Bauabschnitt zwischen den beiden Einmündungen der Kapellenstraße gearbeitet. Wie im ersten Bauabschnitt sind dort zunächst die Verbandsgemeindewerke Schweich mit Tiefbauarbeiten am Zuge.

Kenn. Der Ausbau der Kreisstraße 79 (Trierer Straße) in Kenn erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 670 Metern und ist ein gemeinsames Unterfangen des Kreises Trier-Saarburg, der Ortsgemeinde Kenn und der Verbandsgemeindewerke Schweich. Wegen der Planung mit im Boot ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier.
Im April hatten die Arbeiten im ersten Bauabschnitt ab der Einmündung zur L 145 (Kenner Haus) bis zur hinteren Zufahrt Realmarkt/Baumaschinen Fasieco begonnen. In diesem Abschnitt sind inzwischen Kanal und Wasserleitung neu verlegt, es gab neue Hausanschlüsse und neue, 1,40 Meter breite Bürgersteige. Auch die 5,50 Meter breite Fahrbahn ist fast fertiggestellt. Nur die oberste Deckschicht fehlt noch - dieser Arbeitsschritt soll erst "in einem Zug" am Ende des Gesamtausbaus folgen.
Inzwischen wird am zweiten Bauabschnitt zwischen den beiden Einmündungen der Kapellenstraße gearbeitet. Die Verbandsgemeindewerke Schweich haben dort inzwischen die Hausanschlüsse für Schmutz- und Oberflächenwasser ausgetauscht.
Im nächsten Schritt erneuern die Werke die Wasserleitung mit Hausanschlüssen und die Trierer Stadtwerke die Gasleitung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende September dauern. Mit Kabelverlegungen beteiligt sind auch Telekom, RWE und Kabel Deutschland.
Nach Abschluss aller Tiefbauarbeiten folgt im zweiten Bauabschnitt zwischen den Einmündungen der Kapellenstraße die Herstellung der neuen Fahrbahn und der Gehwege.
Die Gesamtkosten des insgesamt 670 Meter langen Ausbaus betragen rund 1,02 Millionen Euro. Davon trägt der Kreis Trier-Saarburg rund 410 000 Euro, der Anteil der Ortsgemeinde Kenn beträgt rund 213 000 Euro, und die Verbandsgemeindewerke tragen rund 370 000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Anteil des Landkreises mit 74 Prozent.