Ausbildung und arbeiten in Luxemburg

Ausbildung und arbeiten in Luxemburg

Bei zwei Veranstaltungen informiert das Berufsinformationszentrum Trier über Vor- und Nachteile einer Beschäftigung im Nachbarland - sowohl in der Ausbildung als auch im fortgeschrittenen Arbeitsverhältnis.

Trier. Für viele Trierer ist die Nähe zum Nachbarland Luxemburg alltägliche Selbstverständlichkeit: Sie besuchen das Großherzogtum auf einen Shoppingtrip, für kulturelle Aktivitäten oder um dort ihr Auto zu tanken. Trotz dieser gängigen Austauschbeziehungen ist gerade der berufliche Schritt über die eigene Landesgrenze hinaus ein großes Wagnis, das sorgfältiger Vorbereitung bedarf. Das gilt insbesondere für Jugendliche, die eine Ausbildung in Luxemburg anstreben.
Deshalb informiert am Mittwoch, 21. September, ein luxemburgischer Berufsberater im Berufsinformationszentrum (Bzi) zur grenzüberschreitenden Ausbildung.
Für Jugendliche und Eltern


Er beantwortet Fragen wie: Welche Betriebe bilden grenzüberschreitend aus? Wie sieht die Ausbildung in Luxemburg aus? Ist es möglich, dass trotz ausländischen Lehrbetriebs der Abschluss in Deutschland anerkannt wird? Jugendliche und Erwachsene mit Interesse an einer Ausbildung im Nachbarland können zwischen 10 und 12:30 Uhr und 14 und 16 Uhr im Biz der Agentur für Arbeit Trier, Dasbachstraße 9, vorbeischauen und sich im Rahmen der Sprechstunde beraten lassen. Eine Anmeldung zu der Infoveranstaltung ist nicht erforderlich.
Wer bereits im Arbeitsleben steht, den locken internationale Firmen, höhere Nettogehälter und gute Sozialleistungen nach Luxemburg. Das sind die Pluspunkte, die von Grenzgängern für eine Beschäftigung im Nachbarland angeführt werden. Dennoch gibt es viele Dinge zu beachten, wenn man den beruflichen Schritt über die Grenze hinaus wagt.
Arbeitsmarkt im Großherzogtum


Am Donnerstag, 22. September, 16 Uhr, ist Romain Fusenig, Eures-Berater bei der luxemburgischen Arbeitsverwaltung ADEM, im Berufsinformationszentrum der Trierer Agentur für Arbeit (Dasbachstraße 9) zu Gast. Er gibt dort allen Interessierten einen Überblick über den Arbeitsmarkt im Großherzogtum.
Gemeinsam mit den Beratern vom European Employment Service (Eures) der Trierer Arbeitsagentur erklärt er, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für Grenzgänger gelten und gibt Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung in Luxemburg.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen für Grenzgänger gibt es bei den Eures-Beratern unter Telefon 0651/2053003. Wer sich für eine Ausbildung in Luxemburg interessiert, erhält nähere Auskünfte vom Berufsinformationszentrum unter Telefon 0651/205-5000 oder trier.biz@arbeitsagentur.de

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