Ausflug ins Land der Dinosaurier
Musik aus Dinosaurierfilmen und Ehrungen für Mitglieder, die auch fast seit "Urzeiten" dabei sind: Beim Jahreskonzert des Bekonder Musikvereins im örtlichen Bürgerhaus bekamen 200 Besucher ein breitgefächertes Programm mit Werken von Rossini bis Clapton geboten.
Bekond. (fgg) Unwetter entladen sich aus tief hängenden, grollenden Wolken über dem Land. Dann wabern Nebelschwaden durch sattgrüne Täler. Ein bisschen wie die tropische Isla Nebular aus "Jurassic Park" wirkt das Trierer Land an diesem Abend. Und es sind sogar stampfende, brüllende Dinosaurier unterwegs. Aber keine Angst, nur in musikalischer Form: Das eingängige Titelstück aus dem Kinohit sowie eine klangmalerische "prähistorische Suite" stehen nämlich unter anderem auf dem Programm des Jahreskonzertes des Musikvereins "In Treue fest" Bekond. Außerdem gibt es für die etwa zweihundert Gäste im Bürgerhaus leichte Klassiker wie "Can Can" oder die kleine Nachtmusik, luftige Polkas und andere Werke von Rossini bis zum Claptonpotpourri. Ebenso unbegrenzt wie die musikalischen Quellen ist auch die Herkunft der Interpreten: Der Bekonder Musikverein wird unterstützt vom Hornensemble der niederländischen Musikschule Artamuse Sittard und dem Jugendorchster Bekond. Bei "Conquest of Paradise" unterstützt der gemischte Chor "Cäcilia Bekond". Dass die Einzugshymne des Box-Dinos Henry Maske eigentlich eine Filmmusik von "Vangelis" ist, erzählt Thomas Ahl, der zu jedem Werk einige Worte spricht.Zwei Musiker des Vereins werden für ihr langjähriges Engagement geehrt: Norbert Schleimer spielt seit 20 Jahren Trompete im Verein und ist auch als Kassierer und Organisator aktiv. Lydia Dany macht gar seit 30 Jahren Musik im Verein. Zunächst an der Klarinette, später wechselte sie dann zum Tenor-Saxophon. Auch ihr dankt der Vorsitzende Paul Reh zusätzlich für ihr Engagement im Vereinsvorstand. Alfred Bläser vom Kreismusikverband überreicht die Ehrennadeln und lobt das rege Vereinswesen Bekonds sowie die internationale Ausrichtung des Konzerts: "Hier sieht man wirklich, dass Musik alle Grenzen überwindet."