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Ausstellung beleuchtet die Karriere jüdisch-deutscher Fußballer

Ausstellung beleuchtet die Karriere jüdisch-deutscher Fußballer

Fußball ist der Lieblingssport der Deutschen. Wenige wissen jedoch, dass ihm eine wichtige Tradition fast vollständig verloren gegangen ist: Die der vielen jüdischen Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre, die den Fußball populär und zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Die Ausstellung "Kicker, Kämpfer und Legenden" widmet sich diesem vergessenen Bereich und zeichnet die Karrieren und Lebenswege der großen Männer des jüdisch-deutschen Fußballs nach.
Die Ausstellung zeigt die Mechanismen der Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen unter dem NS-Regime und regt gleichzeitig zur Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte an. Die Schau will damit nicht nur einen Beitrag zur Erinnerung und Würdigung legendärer Fußballikonen leisten. Sie führt auch den Nationalsozialismus in seinem falsch verstandenen Deutschtum und seiner ganzen Absurdität vor.
Die Eröffnungsveranstaltung unter Schirmherrschaft von Klaus Jensen findet statt am Montag, 15. Februar, 19 Uhr, VHS Trier, Domfreihof 1b, Trier. Die Schau ist bis zum 4. März im Foyer der VHS Trier, Domfreihof 1b, zu sehen.

Im Rahmenprogramm wird der Dokumentarfilm "Liga Terezin - Die Geschichte einer Fußballliga im Konzentrationslager Theresienstadt" gezeigt. Anschließend steht Regisseur Oded Breda für Fragen zur Verfügung. Termin dafür ist Montag, 22. Februar, 19 Uhr, VHS Trier, Domfreihof 1 b. Am 3. März hält René Richtscheid vom Emil-Frank-Institut Wittlich in der Trierer VHS den Vortrag "Juden in Sportvereinen in der Region Trier". red