Ausstellung, Film und Gespräche zum Nationalsozialismus

Ausstellung, Film und Gespräche zum Nationalsozialismus

Die Arbeitsgemeinschaft Frieden präsentiert im Januar und Februar zahlreiche Veranstaltungen, die sich mit Menschen beschäftigen, die in der Zeit des Nationalsozialismus unterdrückt und misshandelt wurden.

Trier. (red) Die Ausstellung: "Zwischen Glück und Grauen, Goldap und Gernika" ist von Dienstag, 25. Januar, bis Freitag, 11. Februar, im Atrium der Volkshochschule, Palais Walderdorff, zu sehen. Vom 14. bis 18. Februar wird sie im Foyer A/B der Universität Trier gezeigt.

Die Ausstellung der Fotokünstlerin Marie-Louise Lichtenberg aus Wermelskirchen zeigt Porträts von 26 Menschen, die die Zeit des Nationalsozialismus leidvoll erlebt haben. Es sind Menschen, die Opfer der irrsinnigen NS-Rassenlehre wurden.

Ausstellungseröffnung mit Zeitzeugin



Eröffnet wird die Ausstellung mit der Künstlerin, der Zeitzeugin Annemarie Körholz (Trier) sowie Oberbürgermeister Klaus Jensen und Bürgermeisterin Angelika Birk am Dienstag, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule Trier, Domfreihof, Raum 5. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Frieden.

Am Donnerstag, 27. Januar, wird außerdem ein Rundgang unter der Überschrift "Stolpersteine erzählen" angeboten. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Friedens- und Umweltzentrum in der Pfützenstraße 1. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ein Zeitzeugengespräch mit Pierre Rolinet, Mitglied der Résistance, beginnt am Donnerstag, 3. Februar, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule Trier, Domfreihof, Raum 5. Rolinet leistete im von der deutschen Wehrmacht besetzten Frankreich Widerstand und wurde in die Konzentrationslager Natz weiler-Struthof und Dachau gebracht.

Der Film "Komm doch mit, sei ganz ruhig, wir gehen da mal hin..." wird am Donnerstag, 10. Februar, ab 19.30 Uhr ebenfalls in der Volkshochschule Trier gezeigt. Er beschäftigt sich mit der Zwangssterilisation von Hans Lieser. Der gehörlose Kordeler ist einer von etwa 400 000 Kinder und Erwachsenen, die im nationalsozialistischen Deutschland zeugungsunfähig gemacht wurden.

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